Coronavirus: Die Kreise Wesel und Borken melden die ersten Todesfälle

Coronavirus

Die Kreise Wesel und Borken melden die ersten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Schermbeck, Raesfeld

, 23.03.2020, 14:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die ersten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus melden die Kreise Wesel und Borken.

Die ersten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus melden die Kreise Wesel und Borken. © picture alliance / dpa

Aus dem Kreis Wesel sind am vergangenen Wochenende erstmals zwei mit dem Coronavirus infizierte Personen verstorben. Es handele sich um einen 85-jährigen Mann aus Dinslaken und einen 78-jährigen Mann aus Kamp-Lintfort, so die Pressestelle des Kreises Wesel.

Im Kreis Borken starb ein 63-jähriger vorerkrankter Mann aus Rhede am späten Sonntagabend im Bocholter Krankenhaus. Der Landrat des Kreises Borken, Kai Zwicker: „In diesen schweren Stunden denken wir an die Angehörigen des Verstorbenen, denen unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt.“

11 Infizierte in Schermbeck

Aktuell gibt es im Kreis Wesel 146 bestätigte Infektionen. Drei Tage zuvor lag diese Zahl noch bei 124. In Schermbeck gibt es derzeit 11 infizierte Menschen, drei Tage zuvor waren es 8.

Im Kreis Borken stieg die Zahl der Infizierten auf 295 (Sonntag: 282), in Raesfeld stagnierte sie bei 26, von denen fünf wieder gesund sind. Raesfelds Bürgermeister Andreas Grotendorst sagte am Montag über seine Bürger: „Die Leute benehmen sich alle sehr vorbildlich. Alle haben es jetzt verstanden.“

Er sei am Wochenende etwa im Tierpark und auch am Wertstoffhof gewesen, der mittlerweile nur noch Grünschnitt annimmt. Dort habe es zwar 300 Anlieferungen, „mehr als sonst“, gegeben, aber es habe keine lange Schlange gegeben. Etwa 50 Raesfelder seien derzeit in Quarantäne.

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