Coronavirus

Corona: Kreis prüft ein Impfzentrum an diesem Standort

Der Kreis hat sich beim Standort für ein Impfzentrum noch nicht festgelegt. Doch es gibt einen Favoriten, der derzeit geprüft wird, ob dort zentral gegen das Coronavirus geimpft werden kann.
Der Kreis Wesel prüft den Aufbau eines Impfzentrums in der Niederrheinhalle. © dpa

Zeitnah sollen die Impfzentren aufgebaut werden – das gibt ein Erlass des Landes vor. Der Kreis Wesel fasst aktuell die Niederrheinhalle Wesel ins Auge. „Das Gebäude bietet viele Dinge, die ein Impfzentrum benötigt“, so Krisenstabsleiter Dr. Lars Rentmeister, „unter anderem eine gute Erreichbarkeit und Parkmöglichkeiten sowie Sanitärräume. Zur genaueren organisatorischen Planung des Impfzentrums ist noch eine Begehung der Halle erforderlich.“

„Verkehrsgünstige Infrastruktur“

Wesels Bürgermeisterin Ulrike Westkamp sieht die Zentralität als Vorteil: „Die Niederrheinhalle ist dank der verkehrsgünstigen Infrastruktur sehr gut zu erreichen. Sowohl Autobahnen und Bundesstraßen, die in unmittelbarer Nähe zur Niederrheinhalle verlaufen, als auch der nahegelegene Bahnhof ermöglichen es allen Menschen, einfach nach Wesel zu kommen.“

Landrat Ingo Brohl hofft bei der großen logistischen Aufhabe auf eine Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen. Das medizinische Personal für die Impfungen soll laut Planungen des Landes durch die Kassenärztliche Vereinigung organisiert und gestellt werden. Die Verteilung des Impfstoffes sowie der Transport in die Kreise und kreisfreien Städte ist Aufgabe des Landes NRW. Die Impfzentren sollen im Laufe des Dezembers eingerichtet werden. Mit ersten Impfungen rechnet das Land im Januar 2021.

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