CDU schickt erneut Mike Rexforth bei der Kommunalwahl 2020 ins Rennen

Bürgermeister

Die Schermbecker CDU wird auch 2020 mit dem amtierenden Bürgermeister Mike Rexforth ins Rennen gehen. Der wurde von NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach präsentiert und vergoss einige Tränen.

Schermbeck

, 11.11.2019, 20:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
CDU schickt erneut Mike Rexforth bei der Kommunalwahl 2020 ins Rennen

NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach stellte den CDU-Kandidaten für das Bürgermeisteramt bei der Kommunalwahl vor: Mike Rexforth. © Berthold Fehmer

In der mit CDU-Anhängern gefüllten Ehemaligen Reformierten Kirche wies Ministerin Scharrenbach am Montagabend darauf hin, wie anspruchsvoll das Bürgermeisteramt sei. Der sei Repräsentant der Gemeinde und müsse allen Frust der Bürger aushalten, aber auch Vorstellungen für die Zukunft entwickeln. Auf Rexforths Sammelleidenschaft für Gitarren sprach sie ihn ebenfalls an: „Ich dachte, Sie spielen jetzt Gitarre?“ Rexforth: „Da bin ich zu nervös für.“

Der 49-Jährige erinnerte an Kernpunkte und Aufgaben seiner Amtszeit. An die Reduzierung der Verschuldung von 21 auf 8 Millionen Euro, an den Glasfaser-Ausbau, geförderte Projekte wie das Spiel- und Bewegungsraumkonzept, das Abrahamhaus oder das von der Caritas geplante Soziokulturelle Zentrum im Alten Rathaus.

Flüchtlingskrise

„Du hast dir nicht dir sicherlich nicht die einfachste Amtszeit ausgesucht“, sagte CDU-Vorsitzender Ullrich Stiemer und erinnerte an die Flüchtlingskrise, als Rexforth und seine Familie sogar bedroht wurden. „Da hätte ich volles Verständnis gehabt, wenn du gesagt hättest: Das ist die Sache nicht wert.“

Rexforth gab zu: „Da wurde es schon spannend.“ Er habe aber Rückhalt in seiner Familie erfahren, die bei 70 Wochenstunden oft „auf Mann und Vater verzichten“ müssten. Rexforth dankte seiner Familie und konnte die Tränen in diesem Moment nicht zurückhalten.

Was die Wahl 2020 betrifft, sagte Rexforth: „Ich hoffe, dass der politische Bundes- und Landestrend nicht durchschlägt auf die Kommunen. Es wäre eine Schande, wenn diese nichtdemokratischen Züge in unserem Land hier zu sehr einschlagen. Wir sollten mit aller Kraft dagegen ankämpfen.“

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