Aus Dämmers(c)hoppen wird "Heimat shoppen"

Werbegemeinschaftsaktion

Zum zweiten Mal laden die niederrheinischen Industrie- und Handelskammern zum "Heimat shoppen". Zu den 51 Werbegemeinschaften in den Kreisen Wesel und Kleve sowie der Stadt Duisburg gehört auch die Schermbecker WG.

Schermbeck

, 20.08.2015, 17:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aus Dämmers(c)hoppen wird "Heimat shoppen"

Der WG-Vorsitzende Wolfgang Lensing und sein Stellvertreter Heinz-Günther Draeger (v.r.) laden zur Premiere des "Heimat shoppen" ein.

Den bisherigen „Dämmers(c)hoppen“, der seit 2009 jährlich wiederholt wurde, ersetzt die Schermbecker Kaufmannschaft durch das „Heimat shoppen“ am 11. September. Außer dem Namen und der überregional gestarteten Werbekampagne wird sich in Schermbeck wenig ändern, da sich die abendliche Präsentation der Kaufmannschaft in den letzten sechs Jahren bewährt hat. „Jeder Euro, der hier in Schermbeck ausgegeben wird, nutzt der Heimat Schermbeck, denn Einzelhändler und Gastronomen zahlen Gewerbesteuer“, sagt WG-Vorsitzender Wolfgang Lensing. Vermiedene Fahrten bedeuteten zudem weniger Umweltbelastung.

Persönliche Beratung

Mit jedem Einkauf trügen die Kunden dazu bei, dass jungen Menschen durch das Angebot von Arbeits- und Ausbildungsplätzen eine wirtschaftliche Perspektive in der Heimat geboten werde. So bleibe die Gemeinde jung und lebendig. Außerdem könne eine leistungsstarke Kaufmannschaft örtliche Vereine und Gruppen besser unterstützen. Lensing verweist auf die gute persönliche Beratung in Geschäften, deren Betreiber vor Ort leben. Von 18 bis 22 Uhr haben die Besucher am 11. September Gelegenheit, auf der Mittelstraße mit Geschäftsinhabern ins Gespräch zu kommen. Wie bisher setzt die WG auf Mitgestaltung der Geschäftsleute. Lensing ermuntert vor allem Mitglieder, die sich beobachtend zurückgehalten haben: „Machen Sie mit! Ein Ort kann nur überleben, wenn alle Geschäftsleute zusammenstehen.“

Stehtische und Sofas aufstellen

Das Aufstellen von Stehtischen oder eines Sofas wird ebenso vorgeschlagen wie das Servieren von Häppchen, Keksen oder Kuchen. „Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt“, so der WG-Chef. Firmen, die nicht direkt an der Mittelstraße liegen, können, auch in Kooperation mit einem Anlieger, etwas auf die Beine stellen. Zwischen den Ständen sorgen Kerzen, Lampen, Fackeln, Teelichter oder Feuerschalen für romanische Atmosphäre. Lensing glaubt, dass nach dem offiziellen Ende um 22 Uhr viele Besucher noch irgendwo in geselliger Runde einen Absacker zu sich nehmen. Die WG weist die Geschäftsleute darauf hin, dass der Ausschank alkoholischer Getränke nur möglich ist, wenn die Gemeinde eine Ausschankgenehmigung erteilt hat.

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