Kollision auch in Schermbeck Elf Wildunfälle im Kreis Wesel an einem Wochenende

Redakteur
Ein Auto fährt an einem toten Reh vorbei.
Im Herbst/Winter häufen sich wieder die Wildunfälle. (Symbolbild) © picture alliance/dpa/dpa-tmn
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Im gesamten Kreisgebiet Wesel sind der Polizei insgesamt elf Wildunfälle allein am vergangenen Wochenende bekannt geworden. Einen gab es am Samstag in Schermbeck. Die Polizei gibt Tipps – und ihr ist ein interessantes Detail aufgefallen.

Denn die Wildunfälle ereigneten sich nicht wie typisch auf einsamen Landstraßen, die durch Waldgebiete führen. Auch auf Hauptverkehrsstraßen kollidierten mehrere Autofahrer mit Wild.

Zudem kam es nicht nur bei einsetzender Dämmerung zu den Unfällen. Auch tagsüber, wenn es noch hell war, stießen mehrere Autofahrer mit Wild zusammen. Verletzte gab es bei den Zusammenstößen glücklicherweise nicht, es entstand in allen Fällen lediglich ein Sachschaden.

In Schermbeck ereignete sich ein Wildunfall am Samstag (3.12.) gegen 10.45 Uhr. Im Weselerwald kam es auf dem Postweg zur Kollision. Weitere Unfälle gab es in Rheinberg, Moers (2), in Kamp-Lintfort, Hünxe, Hamminkeln-Brünen (2), Alpen und Xanten.

Polizei warnt

Die Polizei im Kreis Wesel warnt aufgrund der Häufung daher: „Fuß vom Gas! Seien Sie immer bremsbereit! Beobachten Sie Straßenränder und weichen Sie im Falle eines Unfalls auf keinen Fall aus! Rechnen Sie immer mit den Tieren und das nicht nur im Bereich von bewaldetem Gebiet. Die Tiere können sich auch in Ortschaften aufhalten, also da, wo man überhaupt nicht mit ihnen rechnet.“