aRTPARK: Bilder-Kaleidoskop mit verrücktem Ausstellungstitel

aRTPARK

Mit einem humorvollen Happening verabschiedet sich der aRTPARK Hoher Berg am Wochenende in die Winterpause. Und mit dem wohl verrücktesten Ausstellungstitel bislang.

Schermbeck

, 25.09.2020, 10:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Obsession" heißt dieses Werk, das im aRTPARK zu sehen ist.

„Obsession" heißt dieses Werk, das im aRTPARK zu sehen ist. © privat

Juliane Hundertmark, Marcus Jansen und Max Uhlig sind die bekannten und preisgekrönten Maler, die ein Bilder-Kaleidoskop vom 25. bis 27. September am aRTPARK, Hoher Berg 15 in Gahlen, schaffen wollen. Philosophie-Professor Jürgen Gedinat will mit einer humorvollen Betrachtung am Freitag und Samstag jeweils um 18 Uhr sowie am Sonntag um 12 Uhr den reichlich merkwürdigen Ausstellungstitel erklären.

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„Er liebt Fußball, sie liebt Rommé – sie liebt Fußball, er liebt Rommé. Und was liebt Es? Es liebt sich. Sich selbst? (...)“ Was sich hinter diesem Titel verbirgt, wird bei Gedinats Ausführungen akustisch auch in das weitläufige Außengelände des aRTPARKs übertragen, in dem weitere Kunstwerke zu entdecken sind.

Drei Künstler

Mit wuchtigen Pinselstrichen arbeitet der renommierte Dresdener Maler Max Uhlig, Jahrgang 1937. Ganz offen provozieren die Figuren der Berliner Malerin Juliane Hundertmark, Jahrgang 1971, mit gemalten Kommentaren („to disappear behind me“) und entlarven in behaglichem Wohnzimmerambiente dunkle Gedanken: „Dark time“. Ganz ohne Kopf und ohne Gesicht präsentieren sich zwei Arbeiten des amerikanischen Künstlers Marcus Jansen, laut Documenta-Macher Manfred Schneckenburger „einer der wichtigsten amerikanischen Maler seiner Generation“.

Der Eintritt ist frei, um eine kurze Anmeldung wird gebeten unter info@artpark.nrw.

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