Alter Bullenstall auf Hof Böckenhoff weicht Mehrfamilienhaus

Abriss

Seit dieser Woche wird der alte Bullenstall auf dem Hof Böckenhoff im Erler Ortskern abgerissen. An der Stelle entsteht ein Mehrfamilienhaus.

Erle

, 23.11.2018, 16:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der alte Bullenstall auf dem Hof Böckenhoff wird abgerissen. An seine Stelle rückt ein Mehrfamilienhaus.

Der alte Bullenstall auf dem Hof Böckenhoff wird abgerissen. An seine Stelle rückt ein Mehrfamilienhaus. © Guido Bludau

Der alte Bullenstall auf dem Hof von Johannes Böckenhoff an der Schermbecker Straße wird seit Mittwoch abgerissen. An der Stelle entsteht laut dem Grundstückseigentümer ein Mehrfamilienhaus mit 12 bis 14 Wohneinheiten. „Das ist ein Gemeinschaftsprojekt von mir und der Volksbank“, sagt Johannes Böckenhoff.

Das Gebäude wird zweieinhalb Geschosse haben und damit so hoch sein wie das Ärztehaus. Unterhalb des Gebäudes entsteht eine Tiefgarage. Böckenhoff baut auf dem Grundstück außerdem eine Scheune, deren Rückseite an den Supermarktparkplatz grenzt. Die neue Scheune wird von den Betreibern der Kornbrennerei Böckenhoff, Dirk und Alexandra Böckenhoff, genutzt.

Der Erler Ortskern soll neu gestaltet werden, unter anderem ist eine Festscheune mit Café geplant.

Der Erler Ortskern soll neu gestaltet werden, unter anderem ist eine Festscheune mit Café geplant. © Guido Bludau

Die Bebauung an dieser Stelle werde sich optisch „in das Bild eines Ortskerns“ einfügen, kündigt Böckenhoff an. Wie berichtet, soll in der Erler Dorfmitte ein neuer Terffpunkt mit Festscheune samt Café entstehen.

„Da stecken wir mitten in den Planungen“, sagt Ralf Steiger, Vorstand der Volksbank Erle. Wenn es nach ihm ginge, könne es „lieber heute als morgen“ losgehen. „Aber das muss ja alles vernünftig geplant sein.“ Derzeit sei man mit der Kostenermittlung beschäftigt.

Die Volksbank plant die Gründung einer Genossenschaft, an der sich Erler Bürger bis zu einer gewissen Größenordnung beteiligen könne. Wirft das neue Begegnungszentrum dann Gewinne ab, profitieren auch die beteiligten Bürger. Details dazu gibt es noch nicht. Im April hatte Ralf Steiger gesagt, dass er sich auch eine „Liquiditätsdividende“, beispielsweise in Form von Biermarken, vorstellen könne.

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