Bundestagswahl

AfD-Kandidat Holger Raumann: „Möchte ein normales Deutschland“

Holger Raumann tritt für die AfD bei der Bundestagswahl im Wahlkreis Wesel I an, zu dem auch Schermbeck gehört. Er sagt: „Ich möchte ein normales Deutschland.“
Holger Raumann tritt für die AfD im Wahlkreis Wesel I bei der Bundestagswahl an. © privat

Raumann ist 52 Jahre alt und selbständiger Kaufmann. In die AfD trat er 2017 ein und sitzt seit November 2020 im Stadtrat von Moers.

Raumann: „Warum bin ich in die AfD eingetreten? Die Flüchtlingskrise und das Hereinwinken im Jahre 2015 von hunderttausenden ‚Migranten‘ durch Merkel (es sind keine Flüchtlinge, es sind Wirtschaftsmigranten), denen man ohne Pass-Kontrolle den roten Teppich in Deutschland ausgerollt hat, haben mein Fass zum Überlaufen gebracht.“

„Ich möchte ein normales Deutschland“

Er sei mit vielen anderen Dingen der Bundesregierung ebenfalls nicht einverstanden, so Raumann und verweist auf das AfD-Wahlprogramm. „Ich möchte ein normales Deutschland – das geht meines Erachtens nur mit der AfD.“

In einer Kurzfassung des Programms schildert Raumann, „was man unter Normalität versteht“: Dies sei „ein Land, das wieder anpacken darf“, „mehr Netto vom Brutto“, der Schutz der Grenzen, „ein Staat, in dem Recht und Ordnung herrschen“, die Möglichkeit, „den Ruhestand genießen zu können“, solide Finanzen, „ein Land, das seine Familien liebt“ und der Schutz der Natur in der Heimat.

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