Die Gesamtschule hat am Mittwoch und Donnerstag einen Schnelltest der Schülerschaft durchgeführt. © picture alliance/dpa
Coronavirus

968 Corona-Schnelltests an der Gesamtschule: Ergebnis liegt nun vor

968 Corona-Schnelltests sind am Mittwoch und Donnerstag an der Gesamtschule durchgeführt worden. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Eltern von 140 Schülern hätten den Schnelltests widersprochen, sagte Schulleiter Norbert Hohmann auf Anfrage am Donnerstag. Er hatte im Vorfeld wegen der Komplexität des Tests Bedenken geäußert, dass jüngere Schüler damit nicht zurecht kommen könnten, sagt aber nun: „Die haben das top gemacht.“

Jeweils zwei Klassenlehrer und zwei Schulstunden waren für die Tests am Mittwoch und Donnerstag eingeplant. Einige Lehrer hätten den Film des Herstellers zur Durchführung gezeigt, und die Lehrer zudem vorgemacht, wie es geht. „Vormachen ist viel besser“, sagt Hohmann.

Ein Test „schwach positiv“

Vor einer Woche hatte Hohmann noch erwartet, dass allein wegen der Fehlerquote der Tests mehr als zehn Schüler ein Positiv-Ergebnis bekommen könnten. Doch von 968 Tests sei nur einer „schwach positiv“ gewesen, sagte der Schulleiter: „Die Linie war nicht ganz eindeutig. Ich wage zu behaupten, das wird sich beim PCR-Test als negativ herausstellen.“

Mit dem „insgesamt erfreulichen Ergebnis“ können Hohmann, Lehrende und Schüler nun in die Osterferien starten. Am ersten Tag nach den Osterferien soll wieder getestet werden. Die Tests seien angekommen, so Hohmann. Und: „Jetzt haben alle geübt. Alle wissen, wie es geht.“ Deshalb sei dafür nur noch eine Stunde angesetzt. Hohmann hofft auch, dass sich dann noch mehr Schüler am Test beteiligen.

In den Nachmittagsstunden beobachtet der Schulleiter allerdings derzeit häufig, dass Schüler auf dem Schulgelände in ihrer Freizeit keine Masken beim Fußballspielen tragen. Er bittet alle, auch in den Ferien, „daran zu denken, zum eigenen Schutz und zum Schutz der anderen vorsichtig zu sein.“

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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