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45-jähriger Dorstener kam noch einmal mit Bewährung davon

Gefährliche Körperverletzung

Vor dem Amtsgericht Wesel musste sich am Freitag (6.9.) ein 45-jähriger Dorstener wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Die sechsmonatige Gefängnisstrafe, die Richterin Funken-Schneider am Ende verhängte, wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Schermbeck/Dorsten

von Von Helmut Scheffler

, 06.09.2013 / Lesedauer: 2 min

Der Angeklagte hatte von einigen Gästen erfahren, dass sein 33-jähriger Arbeitskollege ein Verhältnis mit seiner damals 19-jährigen Nichte angefangen hatte, obwohl er selbst noch verheiratet war. Gegen 23 Uhr hat der Angeklagte sich den 33-Jährigen gepackt und versucht, von ihm zu erfahren, ob das nachgesagte Verhältnis der Wahrheit entspreche. Da er keine Antwort erhielt, packte er den Jüngeren am Kopf, zertrümmerte eine Flasche und drückte die zackige Glaskante an den Hals seines Gegenübers.

Als dieser trotz der Nötigung nicht gestand, schlug ihm der Angeklagte mit dem stumpfen Ende der Flasche auf den Kopf. Der Angeklagte behauptete gestern, statt der Flasche einen Aschenbecher benutzt zu haben. Der aufgesuchte Krankenhausarzt bescheinigte Schnittwunden am Hals, die genäht wurden, und eine Platzwunde auf dem Kopf. Er war drei Wochen lang krank geschrieben. Vor der Verhandlung hatte der Angeklagten dem Geschädigten angeboten, zu einem Vergleich zu kommen, was dieser ablehnte

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