Wie Schalke-Boss Clemens Tönnies gegen das Corona-Virus kämpft

Schalke 04

Clemens Tönnies sorgt sich wegen der Corona-Epidemie nicht nur um die Zukunft des FC Schalke 04. Auch in seinem Fleisch-Imperium dreht sich zurzeit alles um das gefährliche Virus.

Gelsenkirchen

, 05.04.2020, 15:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kämpft zurzeit an mehreen Fronten: Clemens Tönnies.

Kämpft zurzeit an mehreen Fronten: Clemens Tönnies. © dpa

Im Interview mit der „Welt am Sonntag“ verrät der 63-Jährige, dass es noch keinen Corona-Fall in seinem Betrieb gab. Tönnies: „Wir haben viele Maßnahmen ergriffen. Jetzt führen wir eine vollautomatische Körpertemperaturmessung bei der Einlasskontrolle ein. Wer da auffällig ist, wird konsequent in ärztliche Untersuchung gegeben“, so der Schalker Aufsichtsrats-Vorsitzende.


Aber seine Aktivitäten gehen noch weiter. In der „Welt am Sonntag“ erzählt der Schalke-Boss, dass in seinem Unternehmen eigene Testlabore gegründet wurden, in denen täglich mehrere Tausend Blutproben auf Antikörper getestet werden können. Tönnies: „Deren Leistungen haben wir jetzt auch der öffentlichen Hand angeboten. Bislang kann allerdings nur auf Antikörper getestet werden, also ob die getestete Person schon mal mit Corona infiziert war. Der Nachweis von akuten Infektionen wird in einigen Wochen möglich sein.“

Das Interesse von Ministerien und Behörden an dieser Forschung sei groß. Tönnies: „Wir suchen nach gemeinsamen Lösungen“.

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