Warum Mustafi und William nicht zum Schalker Kader gehörten

Schalke 04

Der Blick auf den Aufstellungsbogen des FC Schalke 04 vor dem Spiel in Leverkusen bot einige Überraschungen. Die größten zwei betrafen Shkrodan Mustafi und William.

Gelsenkirchen

, 04.04.2021, 08:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für das Spiel in Leverkusen wurde Shkrodan Mustafi aus dem Schalker Kader gestrichen.

Für das Spiel in Leverkusen wurde Shkrodan Mustafi aus dem Schalker Kader gestrichen. © Rabas

Denn beide Spieler gehörten in Leverkusen nicht zum Kader der Königsblauen. Dabei waren beide Kicker fit und gesund. Mustafi musste aus sportlichen Gründen pausieren, bei William waren es disziplinarische Aspekte.

Nach der 1:2-Niederlage in Leverkusen ging Trainer Dimitrios Grammozis ins Detail, was diese beiden Entscheidungen betraf. Mustafi hatte zuvor in sechs von sieben Spielen in der Schalker Startelf gestanden, aber nur selten überzeugen können.

„Vertrauen gerechtfertigt“

Dies galt wohl auch für die letzten zehn Trainingstage. Grammozis: „Die Jungs, die diesmal zum Kader gehörten, haben mein Vertrauen gerechtfertigt. Jeder Spieler hat die Möglichkeit, sich durch gute Trainingsleistungen für das nächste Spiel gegen Augsburg zu empfehlen“, so der Schalker Coach.

Mit anderen Worten: Für Grammozis reichten die Trainingsleistungen des Weltmeisters von 2014 nicht aus, um diesmal zum Schalker Kader zu gehören. Der Trainer macht damit deutlich, dass er strikt nach dem Leistungsprinzip seinen Kader aufstellt und keine Rücksicht auf prominente Namen nimmt. Bezeichnend: Auf der Bank nahm mit Vasilios Pavlidis ein U19-Verteidiger der Schalker Platz. „Ich denke, dass er Profi genug ist, dass er das wegsteckt,“ so Grammozis über Mustafi.

„Jeder kann sich wieder zeigen“

Bei William sei seine Nichtberücksichtigung so vereinbart gewesen, nachdem der Brasilianer im Heimspiel gegen Mönchengladbach seine Auswechslung unwillig zur Kenntnis genommen hatte und später eine Teamsitzung geschwänzt hatte.

„Wir haben zwei Wochen trainiert und uns dann für einen Kader entschieden“, erklärte Grammozis und fügte hinzu: „Ab morgen, ab übermorgen geht es wieder in die Vorbereitung, da kann sich jeder wieder zeigen.“

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