Schalke tritt weiter auf der Stelle: Das 0:0 gegen den SC Freiburg heißt, dass der Verein weiterhin im unteren Mittelfeld feststeckt. Kein Schalker verdiente sich eine bessere Note als „3“.

Gelsenkirchen

, 16.02.2019 / Lesedauer: 3 min

Ralf Fährmann: War in der ersten Halbzeit kaum gefordert – weil Freiburg lediglich einen Torschuss abgab. Parierte direkt nach der Pause den Kopfball von Gondorf. In der 62. Minute lagen Genie und Wahnsinn nah beieinander: Erst lässt er einen Ball vor die Füße von Petersen klatschen, dann pariert er sensationell gegen den Weitschuss von Grifo. Note 3

Weston McKennie: Tedescos „Allzweckwaffe“ (außer Torwart hat er schon so gut wie jede Position gespielt) musste wegen der Gelbsperre von Daniel Caligiuri dieses Mal als Rechtsverteidiger ran. Zeigte sehr viel Engagement und verdiente sich schon allein dafür Fleißpunkte, wie er die Außenbahn rauf und runter rannte. Note 3

Suat Serdar und sein Bärendienst, Weston McKennie verdient sich Fleißpunkte

Stand schon einmal sicherer: Salif Sané. © imago

Salif Sané: Schalkes Abwehrchef hat auch schon einmal bessere Spiele für seinen Arbeitgeber abgeliefert. Er wirkte oft unsicher - ganz schlecht, wie er in der 61. Minute den Ball im Strafraum direkt vor die Füße eines Freiburgers köpfte. Note 4

Matija Nastasic: Machte es ein wenig besser als sein Nebenmann Salif Sané und stand zumindest in der Abwehr sicher. Versuchte sich als Freistoßschütze und als Abnehmer von Standards, blieb jedoch ohne Erfolg. Note 3,5

Bastian Oczipka: Lieferte auf der linken Außenbahn eine solide Leistung ab, ohne dabei jedoch glänzen zu können. Seinen Ecken und Freistößen fehlte die Schärfe. Note 3,5

Suat Serdar: Spielte in der ersten Halbzeit weitgehend unauffällig – bis zur 43. Minute, als er in einem eigentlich unwichtigen Mittelfeldduell übermotiviert mit offener Sohle gegen Mike Frantz einstieg und dafür völlig zu Recht die Rote Karte sah. Damit erwies er seiner Mannschaft einen Bärendienst. Note 5

Omar Mascarell: Begann auf der Doppelsechs und war ab der 43. Minute auf sich allein gestellt, als sein Nebenmann Suat Serdar vom Platz gestellt wurde. Lieferte zwar keine Galavorstellung ab, sicherte aber das defensive Mittelfeld solide ab – inzwischen ist zu erkennen, dass er durchaus eine Verstärkung sein kann. Note 3

Suat Serdar und sein Bärendienst, Weston McKennie verdient sich Fleißpunkte

Blieb ohne Durchschlagskraft: Amine Harit. © imago

Amine Harit: Es war nicht der Tag des kleinen Marokkaners. Man hatte das Gefühl, dass er, wenn er vor zwei Entscheidungen stand, immer die schlechtere traf. Verrannte sich viel zu oft in seinen Gegenspieler und wurde in der 66. Minute ausgewechselt. Note 4,5

Mark Uth: Prüfte bereits in der 1. Minute Torwart Schwolow mit einem Gewaltschuss aus 20 Metern. Das war aber schon fast seine einzige gute Szene – ansonsten gelang dem Ex-Hoffenheimer, der auf der Zehner-Position spielte, nicht sehr viel. Immerhin zeigte er Einsatz. Note 4

Rabbi Matondo: Begann als linker offensiver Mittelfeldspieler, nach der Pause tauschte er mit Amine Harit die Seiten. Ihm fehlt allerdings noch die Bindung ans Spiel, seine Schnelligkeit kann er noch nicht gewinnbringend einsetzen. Note 4,5

Suat Serdar und sein Bärendienst, Weston McKennie verdient sich Fleißpunkte

Mit viel Einsatz: Ahmed Kutucu. © imago

Ahmed Kutucu: Nahm sich in der 16. Minute ein Herz und zog einfach mal ab. Genau wie schon gegen die Bayern lieferte der Nachwuchsstürmer eine engagierte Leistung ab – ihm war anzumerken, dass er „wollte“. Ein Tor war ihm dieses Mal allerdings nicht vergönnt. Note 3,5

Nabil Bentaleb: Kam in der 66. Minute für Amine Harit, blieb aber weitgehend wirkungslos. Ohne Note

Guido Burgstaller: Kam in der 83. Minute für Ahmed Kutucu. Ohne Note

Jeffrey Bruma: Kam in der 88. Minute für Rabbi Matondo. Ohne Note

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