Spuckattacke kommt Schalke-Verteidiger Ozan Kabak teuer zu stehen

Schalke 04

Ozan Kabak wird Schalke lange fehlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat ihn nach seiner Spuckattacke gegen Ludwig Augustinsson für vier zusätzliche Spiele gesperrt.

Gelsenkirchen

, 30.09.2020, 17:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das ging ins Auge: Ozan Kabak (l.) wird lange gesperrt, rechts Mark Uth.

Das ging ins Auge: Ozan Kabak (l.) wird lange gesperrt, rechts Mark Uth. © dpa

Der DFB-Kontrollausschuss wertete das Spucken von Kabak gegen den am Boden liegenden Bremer als „krass sportwidriges Verhalten in der Form einer versuchten Tätlichkeit gegen den Gegner“ und sprach eine Sperre von vier Spielen sowie eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro aus.

Weil Kabak gegen Bremen in der Schlussphase der Partie auch noch Gelb-Rot sah, setzt die Vier-Spiele-Sperre erst nach Ablauf der Gelb-Rot-Sperre ein. De facto fehlt Kabak dem neuen Schalke-Trainer Manuel Baum damit in fünf Pflichtspielen.

Schalke hat auf einen Einspruch verzichtet. „Die TV-Bilder sehen nicht gut aus.

Aber jeder, der Ozan näher kennt, weiß, dass solch ein Verhalten eigentlich gar nicht zu ihm passt“, erklärte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider.

Bereits kurz nach dem Abpfiff hatte sich der 20-Jährige Kabak für seine Aktion bei seinem Gegenspieler sowie auch öffentlich entschuldigt. „Es war keine Absicht, die Sicht von außen täuscht“, schrieb er bei Twitter: „Ich habe so etwas noch nie gemacht und werde es auch niemals tun, da es einfach unsportlich ist“.

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