So kämpft Schalke gegen die Verletzungsmisere

Schalke 04

Schalke 04 will in allen Bereichen besser werden. Das gilt auch für die Betreuung der Spieler. In der vergangenen Saison gab es viel zu viele Verletzte. Erste Maßnahmen sind ergriffen.

Gelsenkirchen

, 03.07.2019, 14:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
So kämpft Schalke gegen die Verletzungsmisere

Auch Benjamin Stambouli (am Boden) gehörte in der vergangenen Saison zu den Schalker Spielern, die lange verletzungsbedingt ausfielen. © dpa

Geht das schon wieder los? Ausgerechnet Schalkes bisheriger Königstransfer Ozan Kabak ist der erste Verletzte in der neuen Saison. Doch die Königsblauen wollen unter allen Umständen vermeiden, dass es eine ähnliche Verletztenmisere wie in der vergangenen Spielzeit gibt.

Einige Maßnahmen sind schon sichtbar. Bevor Stambouli und Co. den Kabinentrakt verlassen, um auf dem Rasen zu trainieren geht es erst in die Halle, wo ein Aufwärmprogramm durchgeführt wird. „Hinzu kommen für jeden Spieler spezifische Übungen, um an seinen Schwächen zu arbeiten“, verriet der neue Lizenzspiel-Koordinator Sascha Riether.

Langes Auslaufen nach jeder Einheit

Ebenfalls neu unter Trainer David Wagner ist das lange Auslaufen (oft 20 Minuten) und ein umfangreiches Stretching-Programm nach jeder Trainingseinheit. So soll Verletzungen vorgebeugt werden.

In der Vorsaison hatten sich nicht weniger als 18 Schalker Spieler vom Trainingsstart im Juli bis Mitte November die unterschiedlichsten Blessuren zugezogen. Vor allem die Zahl der Muskelfaserrisse (fünf) war außergewöhnlich hoch. Zehn der 18 Verletzungen resultierten übrigens aus dem Training, was für keine gute Belastungssteuerung spricht.

Sascha Riether hat sich übrigens vorgenommen, auch sportlich aktiv zu bleiben. „Leider hatte ich bisher überhaupt keine Zeit. Ein Termin jagt den anderen“, erzählte der 36-Jährige, der viel Spaß an seiner neuen Aufgabe hat.

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