Schalkes Nationalspieler Sebastian Rudy nimmt neuen Anlauf

Schalke 04

Bisher ist Sebastian Rudy sportlich auf Schalke noch nicht angekommen. Doch der Derbysieg hat ihm neuen Mut gemacht. Wer ihm dabei geholfen hat, verrät der Nationalspieler hier.

Gelsenkirchen

, 30.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Schalkes Nationalspieler Sebastian Rudy nimmt neuen Anlauf

Der Derbysieg in Dortmund hat Sebastian Rudy (r.) neues Selbstvertrauen gegeben. © dpa

Wer hätte das gedacht? Sebastian Rudy bewies beim Schalker Derbysieg in Dortmund, dass er sogar grätschen kann. In den 23 Minuten nach seiner Einwechslung für den Doppeltorschützen Daniel Caligiuri zeigte der Mittelfeldspieler endlich mal eine ansprechende Leistung.

Seine Körpersprache und Aggressivität in den Zweikämpfen war so, wie sie in solch einem Spiel sein muss. Und auch seine Ballsicherheit tat der Schalker Elf gut. „Die Mannschaft hat es mir bei meiner Einwechslung aber auch leicht gemacht. Wir haben immer an den Erfolg in Dortmund geglaubt, sonst hätten wir hier nicht anzutreten brauchen“, betonte Rudy freudestrahlend nach seinem ersten Derby im Schalker Trikot.

Nur 14 Mal in der Startelf

Insgesamt kann er mit seiner ersten Spielzeit auf Schalke aber alles andere als zufrieden sein. Nur 14 Mal stand der 29-Jährige bisher in der Startelf der Blau-Weißen. Weder ein Tor noch eine Torvorlage brachte der Nationalspieler in der Bundesliga bisher für die Königsblauen zustande. Das ist für einen Spieler seiner Klasse natürlich viel zu wenig.

Wie es mit ihm weitergeht, darüber darf trefflich spekuliert werden und hängt nicht unwesentlich vom neuen Schalke-Trainer ab. Der Vertrag von Rudy hat ja gerade erst begonnen und läuft noch bis zum 30. Juni 2022. Interessenten für Rudy werden nach dieser Saison ja nicht gerade Schlange stehen. Aber vielleicht braucht Rudy einen neuen Impuls durch einen anderen Trainer, um wieder bessere Leistungen zu bringen.

Am liebsten im Zentrum

Hinzu kommt seine Position auf dem Platz. Rudy fühlt sich am wohlsten im zentralen Mittelfeld, doch dort durfte er längst nicht immer spielen. Mal wurde er auch auf den Außenbahnen im Mittelfeld oder sogar als Verteidiger eingesetzt, was ihm alles andere als behagte.

Erfolgserlebnisse wie im Derby will der 29-Jährige jedoch weiter genießen. Ob das gelingt, hängt auch von ihm selbst ab.les