Schalkes junger Stürmer Rabbi Matondo zeigt gute Ansätze

Schalke 04

Auch beim 0:0 gegen den FC Augsburg konnte der FC Schalke 04 nicht überzeugen. Wenigstens einen Lichtblick gab es durch einen jungen Stürmer, der eingewechselt wurde.

Gelsenkirchen

, 06.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Schalkes junger Stürmer Rabbi Matondo zeigt gute Ansätze

Enttäuschter Blick: Rabbi Matondo vergab gegen den FC Augsburg eine große Torchance. © dpa

Welche Geschwindigkeit Rabbi Matondo entwickeln kann, zeigte sich im Heimspiel gegen den FC Augsburg nach einer Ecke der Gäste. Fast am eigenen Strafraum sprintete der 18-Jährige die linke Außenbahn entlang und ließ sich von nichts und niemandem aufhalten.

Zwar war sein dynamischer Vorstoß letztlich nicht von Erfolg gekrönt, aber Aktionen wie diese machten deutlich, dass der junge Stürmer über großes Potenzial verfügt.

Fünfter Bundesligaeinsatz

29 Minuten durfte Matondo gegen Augsburg ran, als er in der zweiten Halbzeit für Ahmed Kutucu eingewechselt wurde. Es war sein fünfter Bundesligaeinsatz für die Königsblauen, nachdem er in der Winterpause von Manchester City nach Gelsenkirchen gewechselt war. Nur einmal - im Heimspiel gegen den SC Freiburg – stand der gebürtige Waliser bisher in der Schalker Startformation.

Diese Zwischenbilanz ist für den Youngster zwar kein Anlass, vor Freude in die Luft zu springen, aber er sieht seine Position realistisch. „Je mehr Spielzeiten ich bekomme, desto schneller gewöhne ich mich an die Bundesliga“, glaubt Matondo.

Er sah den Schalker Auftritt im vorletzten Heimspiel der Saison nicht so schwach wie zum Beispiel Augsburgs Spieler Daniel Baier, der von „Fremdschämen“ sprach und damit die Leistungen beider Mannschaften meinte.

Selbstkritische Worte

Das sah Matondo ein bisschen anders: „Wir hatten unsere Chancen, aber vor dem Tor hat die letzte Entschlossenheit gefehlt. Eigentlich hätte ich einen Treffer erzielen müssen,“ so der Jung-Profi. Solch selbstkritische Sätze aus dem Mund von Schalker Spielern waren in dieser Saison bisher selten. Insofern scheint der 18-Jährige auf einem guten Weg zu sein.

Matondo versprach, im Training weiter hart an sich zu arbeiten. Man darf gespannt sein, wie sich der Flügelstürmer in den nächsten Monaten entwickelt. Noch ist es zu früh, um beurteilen zu können, ob sich der gebürtige Liverpooler in der Bundesliga durchsetzen kann

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