Schalker Verletztenschock: Stambouli, Schöpf und Skrzybski fallen lange aus

Schalke 04

Der Punkt bei Hertha BSC Berlin (2:2) war für Schalke teuer erkauft: Benjamin Stambouli, Alessandro Schöpf und Steven Skrzybski verletzten sich. Jetzt stehen die Diagnosen fest.

Gelsenkirchen

, 26.01.2019 / Lesedauer: 2 min
Schalker Verletztenschock: Stambouli, Schöpf und Skrzybski fallen lange aus

Fällt lange aus: Alessandro Schöpf. © imago

Ganz schlechte Nachrichten für Domenico Tedesco: Auf Vize-Kapitän Benjamin Stambouli und Mittelfeldspieler Alessandro Schöpf muss der Schalke-Trainer lange verzichten. Nicht ganz so schlimm sieht es bei Steven Skrzybski aus.

Stambouli war bei einem Zweikampf mit dem Berliner Arne Maier zusammengerasselt, hatte sich am Kopf verletzt und musste ausgewechselt werden. Die Untersuchung am Samstag bestätigte die erste Diagnose: Der Vize-Kapitän hat sich eine schwere Jochbeinfraktur zugezogen und wird in den nächsten Tagen operiert. Damit fällt er voraussichtlich bis Ende Februar aus, danach wird er in der ersten Zeit eine Gesichtsmaske tragen müssen, teilte der Verein mit.


Schöpf: OP-Entscheidung fällt in den nächsten Tagen

Auch Alessandro Schöpf wird wohl für acht bis zehn Wochen ausfallen. Sein Gegenspieler Karim Rekik hatte ihn mit offener Sohle am Schienbein getroffen, Schöpf zog sich dabei einen Riss des Außenbandes und eine Kapselverletzung am linken Knie zu. „Er wird in den kommenden Tagen weitere Kniespezialisten konsultieren“, so Vereinssprecher Thomas Spiegel. Danach werde entschieden, ob Schöpf operiert werden muss oder ob die Verletzung konservativ behandelt werden kann.

Auch Steven Skrzybski muss verletzungsbedingt ausgewechselt werden: Er zog sich einen Muskelfaserriss im rechten, hinteren Oberschenkel zu und fällt voraussichtlich zwei Wochen aus.

Damit erhöht sich jetzt der Druck auf Manager Christian Heidel, kurz vor Ende der Transferperiode noch den einen oder anderen Spieler als Verstärkung zu verpflichten.

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