Schalker Diskussionen um Vereinsausgliederung

Tönnies verärgert

Negativ-Schlagzeilen gibt es beim FC Schalke 04, weil Aufsichtsratschef Clemens Tönnies bei einem Treffen mit Fanvertretern diese aufgefordert haben soll, für eine Ausgliederung zu werben. Allerdings haben Tönnies und auch der Schalker Fanklubverband das vehement dementiert.

GELSENKIRCHEN

27.04.2015 / Lesedauer: 2 min
Schalker Diskussionen um Vereinsausgliederung

Die Schalker Fans sind gegen die Ausgliederung der Profi-Abteilung.

An der Rechtsform des eingetragenen Vereins werde nicht gerüttelt. Tönnies: „Es macht mich nachdenklich, dass solche Unwahrheiten zur Unzeit platziert werden, um dem Verein zu schaden. Daher müssen wir die Frage beantworten, wer so etwas lanciert - und aus welchen Motiven.“

Protestaktionen geplant

Allerdings hat erst vor wenigen Tagen Finanzchef Peter Peters bei einer Veranstaltung in Darmstadt Schalker Ausgliederungspläne nicht mehr ausgeschlossen. Deshalb sollen einige Fangruppen Protestaktionen zum nächsten Heimspiel gegen den VfB Stuttgart planen. Dann kehrt ausgerechnet Schalkes Jahrhundertrainer Huub Stevens mit den abstiegsgefährdeten Stuttgartern in die Veltins-Arena zurück.

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Trotz der politischen Krise in Osteuropa möchte Schalke seine Zusammenarbeit mit dem russischen Gasriesen Gazprom über 2017 fortführen. Schalke-Boss Tönnies sprach von einer „vertrauensvollen Partnerschaft“ mit dem Hauptsponsor und sagte dem Tagesspiegel: „Gazprom ist mit dem Engagement hochzufrieden, der Verein ist es auch.“

Vertrag läuft bis 2017

Man werde sich „zu gegebener Zeit zusammensetzen, um über die Zukunft zu sprechen.“ Schalke ist mit Gazprom seit 2007 verbunden, 2011 wurde der Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2017 verlängert.

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