Schalke-Torwart Frederik Rönnow bleibt zuversichtlich

Schalke 04

Die Rollen im Schalker Tor scheinen vorerst fest vergeben. Der von Eintracht Frankfurt ausgeliehene Frederik Rönnow hat Ralf Fährmann den Rang abgelaufen.

Gelsenkirchen

, 28.10.2020, 07:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Genießt das Vertrauen seines Trainers Manuel Baum: Torwart Frederik Rönnow (r.).

Genießt das Vertrauen seines Trainers Manuel Baum: Torwart Frederik Rönnow (r.). © dpa

Fährmann hatte allerdings das Pech, dass er sich im Spiel bei RB Leipzig verletzte und zur Halbzeit ausgewechselt werden musste. Mittlerweile ist Fährmann zwar wieder fit, aber Rönnow hat so gute Leistungen gebracht, dass es eigentlich keinen Grund gibt, ihn aus dem Tor zu nehmen.

Trotz der anhaltenden Erfolglosigkeit ist Rönnow vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart zuversichtlich, dass Schalke bald wieder in die Erfolgsspur kommt. „Ich sehe eine Menge Qualität in unserem Kader. Und ich bin sicher, dass bald auch die Ergebnisse kommen werden“, sagte der Däne nach der Trainingseinheit am Dienstagvormittag.

Blick nach vorn richten

Rönnow wollte erwartungsgemäß jedoch nicht bestätigen, dass er die Nummer eins im Schalker Tor bleibt. „Da bin ich der falsche Ansprechpartner. Ich konzentriere mich nur auf meine eigene Leistung. Klar will ich jedes Spiel machen. Aber am Ende ist es nicht meine Entscheidung“, sagte Rönnow.

Das Spiel gegen Aufsteiger VfB habe richtungweisenden Charakter, aber es sei „kein Finale“, so Rönnow. Man dürfe nicht so viel an die Vergangenheit mit zuletzt 21 Spielen ohne Sieg denken. „Wir müssen immer nach vorne schauen. Ich sehe eine positive Entwicklung in den vergangenen Wochen. Wir brauchen Selbstvertrauen und ein Erfolgserlebnis. Gegen Stuttgart müssen wir mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen, den Kampf annehmen. Dann holen wir auch ein gutes Ergebnis und können darauf aufbauen.“

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