Schalke setzt weiter auf den eigenen Nachwuchs

Drei junge Hoffnungsträger

Luke Hemmerich, Weston McKennie, Haji Wright - noch können nur wenige Fußballfans mit diesen Namen etwas anfangen. Seit Montag gehören die drei Talente aus der Knappenschmiede zum Profikader des FC Schalke 04. Wir stellen das Trio vor.

GELSENKIRCHEN

06.07.2017 / Lesedauer: 3 min
Schalke setzt weiter auf den eigenen Nachwuchs

Wollen künftig nicht mehr nur das Trainingsmaterial schleppen (v.l.): Haji Wright, Luke Hemmerich und Weston McKennie.

Luke Hemmerich: Der 19-Jährige kam in der Schalker A-Jugend meistens als Rechtsverteidiger zum Einsatz. Allerdings kann Hemmerich auch im defensiven Mittelfeld spielen. In den ersten Trainingseinheiten war schon zu sehen, dass er sehr schnell und wendig ist. Hinzu kommt, dass er keinem Zweikampf aus dem Weg geht. Hemmerich war Schalkes Ex-Trainer Markus Weinzierl vor einigen Monaten bei einem Testspiel der Schalker Profis in Hannover positiv aufgefallen.

Hemmerich begann seine Karriere bei den Sportfreunden Niederwenigern. Schon als Knirps wechselte er zu Bayer Leverkusen. Über Rot-Weiß Essen kam er dann im Jahr 2014 zu den Königsblauen. In der abgelaufenen Saison erzielte Hemmerich in 28 Pflichtspielen für die U19 sieben Tore und bereitete drei weitere Treffer vor.

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Bilder der ersten Schalker Trainingseinheit der Saison 2017/2018 - mit Domenico Tedesco.
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Weston McKennie: Wegen einer schweren Fußverletzung stand der Mittelfeldspieler der Schalker A-Jugend in der vergangenen Saison längere Zeit nicht zur Verfügung. Sein Nachwuchs-Trainer Norbert Elgert traut ihm durchaus zu, im Profifußball Fuß zu fassen. Elgert schwärmt von der Wucht im Spiel des bulligen Mittelfeldspielers, den auch eine große Kopfballstärke auszeichne.

„Bei ihm war uns klar, dass er auf Bundesliga-Format zu bringen ist“, sagte Manager Christian Heidel vor einigen Wochen über den 18-Jährigen, der bei der U19 zeitweise die Kapitänsbinde trug und erst vor knapp elf Monaten von den Dallas Juniors in die Knappenschmiede wechselte.

 

Haji Wright: Der Mittelstürmer durfte schon im Winter-Trainingslager in Benidorm bei den Profis vorspielen. „Da war ich noch skeptisch, ob er es packen könnte. Doch jetzt hat er es sich verdient, im Profibereich zu arbeiten. Er hat bei der U19 eine starke Rückrunde gespielt, die von einer guten Entwicklung geprägt war,“ lobte Heidel.

Schalke setzt also weiter auf den eigenen Nachwuchs. „Drei Jungs aus dem eigenen Bereich nach oben zu bringen, macht nicht jeder. Auch wir machen es nicht, weil es gut aussieht, sondern weil sie das Zeug haben, Profis zu werden,“ erklärte Heidel nach einer für Schalke enttäuschenden Saison.

Doch jetzt muss dieses Trio auch zeigen, dass es die Vorschusslorbeeren Schritt für Schritt erfüllen kann. Ihren Vorgängern Joshua Bitter, Phil Neumann und Fabian Reese ist das nicht gelungen. Bitter ist in der sportlichen Versenkung verschwunden, Neumann wechselte zum FC Ingolstadt und Reese gehört zwar noch zum Profi-Kader, wartet aber weiterhin auf den Durchbruch.

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