Schalke-Kapitän Omar Mascarell meldet sich zurück

Schalke 04

Omar Mascarell kann wieder lachen. Der Spanier fühlt sich nach seiner Verletzung (Sehnenabriss im Adduktorenbereich) wieder fit. Den Härtetest im teaminternen Spiel hat er gut verkraftet.

Gelsenkirchen

, 16.09.2020, 08:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Greift wieder an: Schalke-Kapitän Omar Mascarell (l.).

Greift wieder an: Schalke-Kapitän Omar Mascarell (l.). © dpa

Über sieben Monate war der Spanier ausgefallen. Zunächst ließ er sich konservativ behandeln, doch der Heilungsverlauf verlief nicht nach Wunsch, sodass er sich später operieren ließ. Nun hat sich Mascarell Zug um Zug herangekämpft. In konditioneller Hinsicht fühlt sich er fit. Was ihm noch fehlt, ist die Spielpraxis.

An seinem Stellenwert für die Schalker Mannschaft hat sich jedoch nichts verändert. Mascarell habe seine Rolle „auch in schwierigen Zeiten sehr gut ausgefüllt“, erklärte Trainer David Wagner und bestimmte den 27-Jährigen erneut zum Kapitän. Auch als Mascarell ausfiel, sei er „stets ein wichtiger Ansprechpartner für Mannschaft und Trainer-Team“ gewesen.

Mit Leuthard geschuftet

In den ersten Wochen der Vorbereitung hatte sich der defensive Mittelfeldspieler vorwiegend individuell für sein Comeback geschuftet. In Herzlake und Längenfeld drehte er viele Laufrunden. „Ich habe viel und vor allem sehr intensiv mit Werner Leuthard gearbeitet. Das hat mir sehr gut getan,“ so der Spanier.

Am Freitag wird Mascarell beim Bundesliga-Auftaktspiel in München aber noch nicht in der Startelf stehen. Nach so langer Zwangspause dürfte Trainer David Wagner kein Risiko eingehen.

Stolz auf die Kapitänsbinde

Dass er erneut die Kapitänsbinde tragen darf, macht den 27-Jährigen nach eigenen orten „sehr stolz“. Er blickt voller Vorfreude auf die neue Saison. „Die schwache Rückrunde ist abgehakt. Wir blicken nach vorne und wollen neu angreifen“, betonte Mascarell.

Die Aufgabe beim Triple-Sieger blickt Mascarell zuversichtlich entgegen: „Wir sind bereit! Vielleicht ist es sogar gut, dass wir sofort auf die Bayern treffen. Die kommen aus dem Urlaub, wir haben sechs Wochen intensive Vorbereitung hinter uns“.

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