Schalke: Guido Burgstaller und seine verpasste Chance

Schalke 04

Nach einigen Partien als Ersatzspieler stand Guido Burgstaller in Leverkusen mal wieder in der Startelf. Doch überzeugen konnte der Stürmer bei der 1:2-Niederlage nicht.

Leverkusen

, 08.12.2019, 16:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schalke: Guido Burgstaller und seine verpasste Chance

Tat sich gegen Leverkusens Verteidiger schwer: Stürmer Guido Burgstaller. © dpa

Eigentlich mag Guido Burgstaller die BayArena. In jedem der drei vorangegangenen Spiele in Leverkusen hatte der Stürmer mindestens ein Tor erzielt. Vielleicht hatte Trainer David Wagner bei seiner Aufstellung gedacht, dass diese Serie hält. Er wurde enttäuscht.

70 Minuten lang stand der Österreicher auf dem Platz, doch ein Tor gelang ihm nicht. Burgstaller ist in dieser Saison noch ohne Treffer, sein letztes Tor schoss er am 33. Spieltag der vergangenen Spielzeit – beim 1:1 in Leverkusen. Auch sonst machte er kein gutes Spiel.

Diesen Spieler wechselte Wagner für Burgstaller ein

Das war zum einen der Tatsache geschuldet, dass sowohl er als auch Benito Raman vor allem in der ersten Halbzeit meist vergeblich auf gute Zuspiele warteten, zum anderen erwies sich Burgstaller aber auch sowohl in puncto Schnelligkeit als auch Zweikampfstärke seinen Gegenspielern unterlegen. Zwanzig Minute vor Schluss wechselte Wagner ihn aus und brachte Ahmed Kutucu – der prompt den Anschlusstreffer von Benito Raman in der 82. Minute vorbereitete.

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„Wir haben uns für Burgstaller entschieden, weil wir körperliche Präsenz auf dem Platz brauchten“, begründete David Wagner nach dem Spiel seine Entscheidung, „sowohl in der Offensive als auch nach dem Ausfall von Matija Nastasic beim Verteidigen von Standardsituationen“.

So lange hat „Burgi“ auf Schalke noch Vertrag

Das hat nur bedingt funktioniert: seine Präsenz in der Offensive verpuffte, und das Gegentor zum 0:1 fiel nach einer Ecke.

Burgstaller nutzte seine Chance also nicht – angesichts der gut besetzten Schalker Offensive ist fraglich, ob er noch viele weitere erhält. Auf Schalke hat „Burgi“ noch einen Vertrag bis 2022 – sollte der derzeitige Trend anhalten, ist ein vorzeitiger Abschied zumindest denkbar. mh

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