Schalke-Abwehrspieler Ozan Kabak vermisst gemeinsames Training

Schalke 04

Ozan Kabak hat seine Lendenwirbelverletzung überwunden und arbeitet an seinem Comeback. Sollte die Saison ab Mitte Mai fortgesetzt werden können, bestehen gute Chancen auf seine Rückkehr.

Gelsenkirchen

, 29.04.2020, 17:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hier verletzte sich Ozan Kabak (am Boden) beim Bundesligaspiel in Köln.

Hier verletzte sich Ozan Kabak (am Boden) beim Bundesligaspiel in Köln. © dpa

Denn in zwei bis drei Wochen will der türkische Nationalspieler so weit sein, dass er seine Rückstände aufgeholt hat und wieder mit der Schalker Mannschaft trainieren kann. Diese Vorstellung nannte der 20-Jährige auf Schalke-TV.


Eigentlich hatte Schalke nicht mehr damit gerechnet, dass der Innenverteidiger in dieser Spielzeit noch zum Einsatz kommen könnte. Denn bei der Bundesligapartie in Köln hatte sich der Defensivspezialist einen Knochen im Lendenwirbelbereich gleich an drei Stellen gebrochen.

„Er macht tolle Fortschritte“


Doch der schnelle Heilungsverlauf nach sechs Wochen überraschte sogar die Experten der medizinischen Abteilung des FC Schalke 04. Ein gesunder Kabak könnte im Endspurt in dieser Saison für Schalke Gold wert sein, schließlich hat sich der türkische Nationalspieler in der Bundesliga schnell mit seiner Zweikampfstärke und Spielübersicht etabliert. Die 15 Millionen Euro, die Schalke im vergangenen Sommer für Kabak investierte, haben sich bisher ausgezahlt.


„Er macht tolle Fortschritte“, lobte kürzlich Teammanager Sascha Riether, „wir gehen davon aus, dass er es früher zurück ins Team schafft als gedacht.“ Den ersten Teil seiner Reha hatte Kabak in der Türkei absolviert, nun trainiert er seit rund zwei Wochen auf dem Schalker Vereinsgelände und steigert Stück für Stück die Belastungen. „Das ist eine tolle Motivation für mich“, so der Abwehrspieler, der gemeinsame Einheiten mit seinen Teamkameraden herbeisehnt. Noch ist das nicht möglich, meistens wird in Dreiergruppen geübt.


Training mit Maske und Handschuhe

Kabak hält sich strikt an die Vorschriften. „Beim Training trage ich immer eine Maske und Handschuhe“, so der Abwehrspieler, der aktuell allein in Gelsenkirchen lebt, weil die restlichen Familienmitglieder in seinem Heimatland sind und hoffen, dass es bald Lockerungen in Sachen Corona-Pandemie gibt. Bis es so weit ist, wird seine Geduld zwar auf eine harte Probe gestellt, aber so geht es auch allen seinen Mannschaftskameraden.

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