Schalke 04 und seine Einkaufsliste

Schalke04

Kein Tag vergeht ohne neue Personalspekulationen rund um den FC Schalke 04. Wir ordnen die neuen Namen, die aktuell gehandelt werden, ein.

Gelsenkirchen

, 05.06.2019, 17:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schalke 04 und seine Einkaufsliste

Ozan Kabak soll das Schalker Interesse geweckt haben. © dpa

Da ist zum Beispiel Christopher Schindler, ein 29-jähriger Verteidiger, den die „Sport Bild“ ins Spiel gebracht hat. Dieses Gerücht könnte insofern plausibel sein, weil Schindler den neuen Schalker Trainer David Wagner bestens kennt. Denn seit 2016 spielt Schindler bei Huddersfield Town, wo er mit Wagner zusammen arbeitete und sich zum Führungsspieler entwickelte. Sein Marktwert liegt laut Transfermarkt.de derzeit bei sechs Millionen Euro.

Wesentlich tiefer in die Tasche greifen müssten die Königsblauen bei Ozan Kabak vom VfB Stuttgart. Der Defensivspezialist stieg zwar mit den Schwaben ab, doch der in der Winterpause von Galatasaray Istanbul verpflichtete 19-Jährige war einer der wenigen sportlichen Lichtblicke bei den Stuttgartern.

Kabak gilt als Lieblingsschüler von Reschke

Seine Verpflichtung leitete übrigens noch der später entlassene VfB-Sportvorstand Michael Reschke in die Wege, der seit dem 1. Juni als Schalker Kaderplaner arbeitet. Kabak gilt als Lieblingsschüler von Reschke. Gegen den Transfer spricht allerdings, dass zahlreiche andere Vereine, vor allem aus der Premier League, bereits ihr Interesse an Kabak angemeldet haben.

Als dritter Abwehrspieler, dem ein Schalker Interesse nachgesagt wird, gilt Pape Abou Cissé (23) von Olympiakos Piräus. Beim griechischen Erstligisten hat der Senegalese noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022.

Finanzieller Spielraum ist nicht mehr so groß

Auch mehrere Offensivspieler werden mit Schalke in Verbindung gebracht. Doch Substanz steckt hinter diesen Gerüchten bisher nicht. Das gilt zum Beispiel für Youssef En-Nesyri vom spanischen Erstligisten CD Leganes oder Silas Wamangituka von Paris FC.

Für Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider ist der finanzielle Spielraum längst nicht so groß wie bei seinem Vorgänger Christian Heidel. Zumal sich an der Verkaufsfront bisher auch nichts getan hat. Deshalb deutet sich jetzt bereits an, dass wohl noch einige Wochen ins Land gehen werden, bis der Schalker Kader für die neue Saison steht.

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