Beim 3:2-Sieg in Bielefeld überzeugten die Schalker – allerdings nur in der ersten Hälfte. Hier unsere Einzelkritik.

Bielefeld

, 29.10.2019, 23:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Alexander Nübel: Undankbare Partie: In Hälfte eins war er so gut wie gar nicht beschäftigt, an den Gegentoren war er schuldlos. Note 3,0



Jonjoe Kenny: Die Leihgabe vom FC Everton ist bislang einer der konstantesten Schalker: Fast immer bietet er gute bis sehr gute Leistungen. Ließ aber in Hälfte zwei nach. Note 3,0.



Ozan Kabak: Auch wegen der Verletzung von Benjamin Stambouli kam der Neuzugang aus Stuttgart zu seinem ersten Startelfeinsatz. Er spielte, als wäre er schon immer dabei gewesen, ließ sich aber auch in Hälfte zwei von der allgemeinen Unsicherheit anstecken. Note 3,0



Salif Sané: In der ersten Halbzeit bot Sané erneut eine sehr sichere Leistung, oft gefordert wurde er aber auch nicht. In der 54. Minute verhinderte er das 1:3, doch dann ließ er auch nach. Note 3,0


Bastian Oczipka: Nachdem er zuletzt etwas geschwächelt hatte, zeigte er sich in Bielefeld solide, setzte seine Mitspieler oft gut ein. Note 3,0



Omar Mascarell: In dieser Saison zeigt der Ex-Frankfurter, warum er im Sommer 2018 geholt wurde. Er war überall zu finden, öffnete das Spiel oft mit überlegten Diagonalpässen. So ist er aus der Startelf nicht wegzudenken. Note 2,5



Weston McKennie: Zuletzt musste er verletzungsbedingt pausieren – das war ihm im Pokalspiel nicht anzumerken. Deutete mit einem schönen Hackentrick seine technischen Fertigkeiten an. Note 2,5


Raman mit Doppelpack, Schöpf als „Dosenöffner“

Heber zum 2:0: Benito Raman. © picture alliance/dpa


Benito Raman: Sein Knoten ist geplatzt: Der Neuzugang erzielte in der 25. Minute sein erstes Tor – mit einem technisch anspruchsvollen Heber – und legte nur sechs Minuten später das 3:0 nach. Er hätte sogar noch mehr Tore erzielen können, die Chancen waren da. Note 2,0



Amine Harit: Setzte in der 11. Minute ein erstes Ausrufezeichen – sein Schuss aus der zweiten Reihe ging aber knapp vorbei. Ansonsten erwies sich der Mittelfeldspieler als guter, spielfreudiger Ballverteiler, das 3:0 bereitete er mit vor. Note 2,0


Raman mit Doppelpack, Schöpf als „Dosenöffner“

Dribbelstark und spielfreudig: Amine Harit. © picture alliance/dpa


Alessandro Schöpf: Sehenswert, wie er in der 16. Minute aus gut 25 Metern das 1:0 erzielte – das war ganz wichtig und diente als „Dosenöffner“ für die Partie. Danach war nicht mehr so viel von ihm zu sehen. Note 3,0



Mark Uth: Genau wie Benito Raman nutzte auch er seine Chance und empfahl sich unter anderem mit zwei Torvorlagen für weitere Aufgaben. Note 2,5


Raman mit Doppelpack, Schöpf als „Dosenöffner“

Empfahl sich für weitere Aufgaben: Mark Uth. © picture alliance/dpa


Suat Serdar: Kam in der 73. Minute für McKennie, ohne Note

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Guido Burgstaller: Kam in der 84. Minute für für Raman, ohne Note




Matija Nastasic: Kam in der 90. Minute für Uth, ohne Note

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