In der Gerüchteküche brodelt es rund um Schalke 04. Aktuell geht es um Ralf Fährmann, der mit einem Wechsel liebäugeln soll. Wir erklären, wo das Gerücht herkommt und bewerten, was dran ist.

Gelsenkirchen

, 03.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Wie lautet das Gerücht?

Der Fernsehsender „Sky“ berichtete vor rund einer Woche von den angeblichen Wechselabsichten des Torhüters. Norwich City soll an dem 30-Jährigen interessiert sein, der in der Winterpause seinen Stammplatz an Alexander Nübel verlor. Fährmann hat bei den Königsblauen noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022.

Dass Fährmann über einen Abschied nachdenkt, wäre nachvollziehbar, weil Schalke angeblich mit Torhüter Markus Schubert von Dynamo Dresden bereits einen Nachfolger an der Angel hat.

Was zeichnet den Torhüter aus?

Fährmann lebt den FC Schalke 04 wie kaum ein anderer im Kader. Als er zu Eintracht Frankfurt wechselte, sicherte er sich vertraglich zu, nach jede Saison zum FC Schalke 04 zurückkehren zu können.


Der gebürtige Chemnitzer entwickelte schnell Führungsqualitäten und wurde in der vergangenen Saison Schalkes Mannschaftskapitän, nachdem der damalige Trainer Domenico Tedesco dem Weltmeister von 2014, Benedikt Höwedes, die Kapitänsbinde abnahm. Dank der starken Leistungen von Fährmann liebäugelte der 30-Jährige mit der Nationalmannschaft, doch für eine Nominierung reichte es bisher nicht.

Was sagt unser Schalke-Experte Frank Leszinski?

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Fährmann Schalke verlässt und sich zumindest ausleihen lässt. Er würde dies zwar schweren Herzens tun, aber der gebürtige Chemnitzer ist zu ehrgeizig, um noch eine Saison auf der Bank zu sitzen und nur sporadisch zum Einsatz zu kommen. Für einen Wechsel zu Norwich City spricht auch, dass dort mit Christoph John einer seiner besten Freunde als Co-Trainer arbeitet, mit dem er zusammen ein Mode-Label („Trezcode“) besitzt.

Unser Fazit:

Ralf Fährmann vor dem Abschied aus Schalke? Das sagt unser Experte

©

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt