Beim 3:1-Sieg in Leipzig zeigten alle elf Schalker eine bärenstarke Leistung. Hier unsere Einzelkritik.

Leipzig

, 28.09.2019, 18:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

Alexander Nübel: Sensationell, wie er in der 16. Minute die Doppelchance von Leipzig (durch Forsberg und Sabitzer) entschärfte, und das war nicht seine einzige gute Tat. Auch in der zweiten Halbzeit war er bei zwei Weitschüssen zur Stelle. Zeigte bei dem Verein, dem er unter der Woche eine Absage erteilte, eine bärenstarke Leistung – mit einer Ausnahme: Das 1:3 geht natürlich auf seine Kappe. Note 2,0

Rabbi Matondo schießt sein Premierentor, Amine Harit trifft weiter

Gute Leistung, patzte aber beim Gegentor: Alexander Nübel. © imago images/Matthias Koch

Jonjoe Kenny: Er sorgte für den ersten Torabschluss für Schalke in der 20. Minute nach schöner Vorarbeit durch Guido Burgstaller. Defensiv sicher, schaltete er sich immer wieder in den Angriff ein. Er knüpfte in Leipzig an die guten Leistungen der Vorwochen an. Note 2,5

Benjamin Stambouli: Sorgte in der Abwehrzentrale gemeinsam mit Salif Sané für Ruhe und Ordnung. Zwar leistete er sich einige Flüchtigkeitsfehler im Aufbauspiel, ließ aber ansonsten nicht viel anbrennen. Note 2,0

Salif Sané: Er bekam es mit dem schnellen Yussuf Poulsen zu tun – und nahm den Leipziger bis auf eine Szene in der 34. Minute fast komplett aus dem Spiel, in der 65. Minute wurde Poulsen entnervt ausgewechselt. Seine gute Abwehrleistung veredelte er mit seinem Tor zum 1:0. Note 2,0

Bastian Oczipka: Der Außenverteidiger zeigte eine gute und solide Leistung, die meisten Angriffe von Leipzig, die über seine Seite kamen, konnte er im Keim ersticken. Seine Ecke verlängerte Mascarell zum 1:0. Note 3,0

Suat Serdar: Fing unauffällig an, wurde aber zum Ende der ersten Halbzeit immer stärker und war am Ende einer der besten Spieler auf dem Platz. Richtig gut, wie er mit seinem klugen Pass auf Amine Harit in der 59. Minute das 3:0 einleitete. Note 2,0

Rabbi Matondo schießt sein Premierentor, Amine Harit trifft weiter

Starke Leistung im Mittelfeld: Omar Mascarell. © imago images/Contrast

Omar Mascarell: Er wird immer mehr zu einem der Schlüsselspieler in dieser Saison. Machte neben Suat Serdar ein richtig starkes Spiel im defensiven Mittelfeld, war darüber hinaus fast überall zu finden. Mit dieser Leistung ist er kaum aus der Startelf zu verdrängen. Note 1,5

Rabbi Matondo: Er feierte seine überraschende Bundesliga-Startelfpremiere: Eigentlich hatte Trainer David Wagner vor dem Spiel noch gezweifelt, ob er schon so weit war. Er war’s – und wie: Ein ums andere Mal beschäftigte der wieselflinke Waliser die Leipziger Abwehr und lieferte sich packende Duelle mit Upamecano. In der 59. Minute krönte er seine Leistung mit seinem ersten Bundesligator. Note 2,0

Weston McKennie: Der US-Amerikaner zeigte eine unauffällige, aber gute Partie: Er „opferte“ sich in vielen Zweikämpfen auf und spielte sehr mannschaftsdienlich. Note 2,5

Rabbi Matondo schießt sein Premierentor, Amine Harit trifft weiter

Holte in der 43. Minute den Elfmeter heraus: Amine Harit. © imago images/Jan Huebner

Amine Harit: Er hat derzeit einfach einen Lauf: In der 43. Minute traf er per Elfmeter, den er selbst herausgeholt hatte, zum 2:0: Es war das vierte Tor im sechsten Spiel. Auch zum 3:0 lieferte er die Vorlage. Was noch positiv auffiel: Er ließ sich durch viele Fouls der Leipziger nicht aus der Ruhe bringen, stand jedes Mal sofort wieder auf und machte weiter. In der 69. Minute ging er für Daniel Caligiuri vom Platz. Note 1,5

Guido Burgstaller: Er trifft zwar immer noch nicht – aber er scheint sich damit abgefunden zu haben, dass seine Rolle zurzeit darin besteht, Räume für seine Mitspieler zu öffnen und die gegnerische Abwehr zu beschäftigen. Note 2,5

Daniel Caligiuri: Kam in der 69. Minute für Amine Harit, ohne Note

Ozan Kabak: Kam in der 82. Minute für Omar Mascarell, ohne Note

Alessandro Schöpf: Kam in der 85. Minute für Rabbi Matondo, ohne Note

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