Nach schwachem Beginn präsentierten sich die Schalker gegen Frankfurt eigentlich gut - trotzdem reichte es nicht einmal zu einem Punkt. Hier unsere Einzelkritik.

Gelsenkirchen

, 06.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Alexander Nübel: Musste bereits in der dritten Minute einen Schuss von Jovic aus nächster Nähe parieren, hätte fast noch das 0:1 durch Ante Rebic verhindert. Auch stark, wie er in der 52. und 53. Minute die Doppelchance verhinderte – beim Elfmeter war er machtlos. Sehr gutes Spiel des jungen Keepers. Note 1,5

Jeffrey Bruma: War vor allem in den ersten 20 Minuten gegen die schnellen Frankfurter heillos überfordert. Hatte in der 30. Minute Glück, dass es für seinen Einsatz gegen Rebic keinen Strafstoß gab. Note 4,0

Benjamin Stambouli: Begann statt Salif Sané im Abwehrzentrum. Hatte wie seine Mitspieler Probleme, in die Partie zu kommen und sah auch vor dem 0:1 gegen den Torschützen Rebic nicht gut aus. Nach dem Ausgleich fing er sich. Note 3,5

Matija Nastasic: Hatte am Anfang ebenfalls Schwierigkeiten mit der Frankfurter Offensivwalze, und brauchte einige Zeit, um sich zu fangen. Später stand er dann sicherer, allerdings hat der Serbe auch schon einmal bessere Spiele für Schalke gemacht. Note 4,0

Nübel ganz stark, Caligiuri wird zum Pechvogel

Verursachte den Elfmeter in der Nachspielzeit: Daniel Caligiuri. © imago

Daniel Caligiuri: Stand nach vier Wochen Verletzungspause (Syndesmoseriss) wieder in der Startelf – damit war nicht unbedingt zu rechnen. Dafür spielte er ganz ordentlich, und legte ein großes Laufpensum an den Tag. Auch der Freistoß, der schließlich zum 1:1 führte, kam von ihm. Am Ende wurde er zum Pechvogel, als Schiedsrichter Stegemann sein Handspiel im Strafraum als strafbar interpretierte. Note 3,5

Omar Mascarell: Begann im defensiven Mittelfeld an der Seite von Suat Serdar ganz schwach, ihm unterliefen in der Anfangsphase viele Fehlpässe. Auch er steigerte sich nach dem Ausgleich. Note 4,0

Nübel ganz stark, Caligiuri wird zum Pechvogel

Erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich, sah später Gelb-Rot: Suat Serdar. © imago

Suat Serdar: Fiel 20 Minuten lang gar nicht auf, dann stand er goldrichtig und erzielte im zweiten Spiel in Folge seinen zweiten Treffer. Ihm gelangen viele gute Pässe in der Spieleröffnung. In der zweiten Halbzeit ein richtig souveräner Sechser – der Eindruck wurde getrübt durch die Gelb-Rote Karte, die er vor Schluss sah – in Nürnberg ist er gesperrt. Note 3,0

Bastian Oczipka: Knüpfte nahtlos an die schwachen Vorstellungen der letzten Wochen an – dass er spielt, liegt sicherlich auch am Mangel an Alternativen auf der linken Seite. Er ist immer noch weit von der Form der Vorsaison entfernt. Note 4,0

Nassim Boujellab: Genau wie schon im Pokalspiel gegen Bremen durfte der Nachwuchsspieler erneut von Beginn an ran. Spielte als „Zehner“ hinter den beiden Spitzen einige kluge Pässe, konnte aber keine großen Impulse setzen, auch, wenn er viel versuchte. In der 79. Minute musste er für Sebastian Rudy runter. Note 3,0

Breel Embolo: Hatte es genau wie sein Sturmkollege Guido Burgstaller schwer, weil kaum verwertbare Bälle aus dem Mittelfeld kamen. Allerdings: Wenn ihn mal ein Pass erreichte, war der Ball meist wieder schnell weg. Wurde in der 66. Minute für Kutucu ausgewechselt. Note 4,0

Nübel ganz stark, Caligiuri wird zum Pechvogel

Großer kämpferischer Einsatz: Guido Burgstaller. © imago

Guido Burgstaller: Hatte es gegen Hasebe sehr schwer und gewann zunächst kaum einen Zweikampf. Ackerte aber gewohnt viel und hatte in der 42. Minute Pech, dass sein Kopfball beim Frankfurter Torwart landete. Note 3,5

Ahmed Kutucu: Kam in der 66. Minute für Embolo, ohne Note

Sebastian Rudy: Kam in der 79. Minute für Boujellab, ohne Note

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