Michael Gregoritsch feiert seinen ersten Treffer für Schalke

Schalke 04

Eine Woche vor dem Rückrundenauftakt gegen Mönchengladbach hat Schalke ein Testspiel beim HSV bestritten. Gegen den Zweitligisten siegten die Königsblauen mit 4:0.

Hamburg

, 10.01.2020, 19:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Michael Gregoritsch feiert seinen ersten Treffer für Schalke

Traf zum 1:0 für Schalke: Neuzugang Michael Gregoritsch, hier im Zweikampf mit Lukas Hinterseer. © dpa

Dabei präsentierte sich das Team von David Wagner mit einer Startelf, die so auch in der kommenden Woche auf dem Platz stehen könnte. Vorne stürmten Benito Raman und Neuzugang Michael Gregoritsch, im To stand Markus Schubert, der wieder genesene Matija Nastasic und Ozan Kabak bildeten die Innenverteidigung. Bastian Oczipka, der Nastasic vor der Winterpause vertreten hatte, rückte wieder auf die linke Außenverteidigerposition.

Während Schalke für Schalke die Winterpause fast vorbei ist, befindet sich der HSV erst am Anfang der Vorbereitung: Am Sonntag geht es für den ehemaligen Bundesliga-Dino ins Trainingslager, in die Zweite Liga startet der HSV am 30. Januar mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg.

So erzielte Gregoritsch das 1:0

Luft nach oben war aber dennoch im Schalker Spiel, vor allem die erste Halbzeit war von vielen kleinen Fehlern und Unsicherheiten geprägt. Den ersten Torschuss der Partie gab Neuzugang Michael Gregoritsch in der 8. Minute ab, er zielte aber knapp am Tor vorbei.

In der 18. Minute konnte Gregoritsch dann aber seinen ersten Treffer im neuen Trikot feiern: Nach einer Ecke von Daniel Caligiuri kam der Ball zu Bastian Oczipka, der von der Strafraumkante abzog - Gregoritsch hielt den Fuß hinein und fälschte den Ball ins Tor ab.

Gück mit der Abseitsentscheidung

In der 23. Minute zappelte der Ball im Schalker Netz. Einen Schuss von Jatte ließ Markus Schubert nach vorne abprallen, Dudziak staubte ab. Allerdings hatte der Linienrichter eine Abseitsposition des Hamburgers gesehen: Der Treffer zählte nicht.

Schubert stand auch in der 38. Minute im Blickpunkt: Nach eine Gerangel an der Eckfahne mit Hamburgs Samperio sahen beide die Gelbe Karte. Benito Raman vergab in Hälfte eins noch zwei gute Chancen, mit einer 1:0-Führung ging es in die Pause.

Zwei „Joker“ sorgen für das 3:0

Zur zweiten Halbzeit wechselte David Wagner Daniel Caligiuri aus und brachte Nassim Boujellab. In der 56. Miute erhöhte Raman nach feiner Vorarbeit auf 2:0.

Jetzt hatte der Bundesligist Blut geleckt. In der 60. Minute hielt Schubert mit einer starken Parade das 2:0 fest, vier Minuten später erhöhte der eingewechselte Alessandro Schöpf nach Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten Juan Miranda auf 3:0. Den Schlusspunkt setzte Rabbi Matondo in der 87. Minute mit dem 4:0.

Wagner wechselte insgesmt zehn Mal aus, lediglich Markus Schubert blieb über die vollen 90 Minuten auf dem Platz.

Aufstellung: Schubert; Kenny (81, Taitague), Kabak (81. Becker), Nastasic (71. Thiaw), Oczipka (62. Miranda); Mascarell (71. Mercan); Caligiuri (46. Boujellab), Harit (81. Matondo), Serdar (62. Schöpf); Raman (71. Burgstaller), Gregoritsch (62. Kutucu)
Zuschauer: 11.918

Schlagworte: