Seit zwei Jahren ist Nabil Bentaleb ein Schalker. In der kommenden Saison könnte der 23-Jährige erstmals mehr Verantwortung übernehmen. Und der Algerier ist selbstbewusst.

Mittersill

, 04.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Eine kleine Schrecksekunde erlebte Schalkes Trainer Domenico Tedesco am Dienstag, als sich bei Nabil Bentaleb Knieprobleme bemerkbar machten. Nach einer Untersuchung konnte aber Entwarnung gegeben werden, seit Mittwoch ist der Algerier wieder voll im Training.

Ohne Goretzka und Meyer gibt es mehr Verantwortung für Bentaleb

Ein Ausfall Bentalebs hätte Tedesco sicherlich sehr geärgert - es ist zu erwarten, dass der 23-Jährige im defensiven Mittelfeld zu den Startelfkandidaten zählt. In seiner Zeit auf Schalke hatte Bentaleb immer wieder mit verletzungsbedingten Rückschlägen zu kämpfen. Zuletzt machte ihm im vergangenen Herbst/Winter eine Schambeinverletzung zu schaffen. In diesem Jahr könnte er endlich den Durchbruch schaffen - zumal mit Leon Goretzka und Max Meyer zwei Spieler den Verein verlassen haben, die Konkurrenten um seine Position im defensiven Mittelfeld waren.

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Schalke im Trainingslager in Mittersill

30.07.2018
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Eindrücke vom Schalker Trainingslager in Mittersill.© Heselmann
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Eindrücke vom Schalker Trainingslager in Mittersill.© imago/RHR-Foto
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Eindrücke vom Schalker Trainingslager in Mittersill.© imago/Hartenfelser
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Domenico Tedesco hält jedenfalls große Stücke auf Bentaleb: „Nabil wird uns gut tun, weil er sehr viele Stärken hat“, so der Coach. Und Bentaleb ist selbstbewusst genug, die ihm zugedachte Rolle als Anführer im Mittelfeld anzunehmen.

„Ich habe in den vergangenen Jahren Erfahrung sammeln können und die will ich einbringen“, sagt er. „Das bedeutet auch, dass ich die anderen Spieler nach vorne pushe.“

Hohe Ziele in der Champions League

Inzwischen wisse er auch besser auf seinen Körper zu hören. „Im letzten Jahr war ich etwas zu ehrgeizig“, gibt er zu. „Oft wollte ich spielen, aber die Medizinabteilung sagte, dass ich noch nicht so weit wäre - das hat mich geärgert.“ Aus diesen Erfahrungen habe er allerdings gelernt.

Für die neue Saison hat sich der algerische Nationalspieler viel vorgenommen. „Wir wollen in jedem Wettbewerb so weit kommen wie möglich“, sagt er. Das gelte auch und insbesondere für die Champions League. „Wir sind nicht in der Champions League, um nur dabei zu sein - wir wollen mitspielen“, so Bentaleb.

Einen Wunschgegner für die Gruppenphase habe er nicht. „Ein Spiel in England wäre allerdings schön“, sagt der Mann, der vier Jahre bei den Tottenham Hotspurs gespielt hat. „Das ist immer etwas Besonderes.“

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