Auch beim FC Schalke 04 hält nun die Kurzarbeit Einzug. Allerdings entstehen für die betroffenen Mitarbeiter erst einmal keine finanziellen Nachteile.

Gelsenkirchen

, 31.03.2020, 20:13 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schalke 04 hat für über zwei Drittel seiner rund 650 Mitarbeiter ab dem 1. April Kurzarbeit beantragt. Weil der Fußball-Bundesligist kürzlich einen Prämien- und Gehaltsverzicht beschloss, an dem sich rund 70 Personen beteiligten, haben die betreffenden Mitarbeiter aber erst einmal bis auf weiteres keine Gehaltseinbußen zu befürchten.

Die Höhe des Kurzarbeitergeldes als echte Entgeltersatzleistung orientiert sich am akut ausfallenden Arbeitsentgelt. Es beträgt 60 oder 67 Prozent des pauschalierten Nettoentgelts. Die Differenz stockt der Verein nun für seine Mitarbeiter auf, damit niemand der betreffenden Personen wirtschaftliche Nachteile entstehen.


Auch Asamoah verzichtet auf Gehalt



Auch Schalke-Legende Gerald Asamoah gehört zu den Menschen, die sich dem Gehaltsverzicht angeschlossen haben. In seiner Kicker-Kolumne schrieb der 41-Jährige: „Ich hoffe, dass der aktuelle Zustand nicht noch viele Wochen oder gar Monate andauern wird. Aber natürlich habe ich vollstes Verständnis für die nötigen Restriktionen. „Wir stehen das durch. Gemeinsam.“

Für Asamoah ist der eigene Gehaltsverzicht „eine Selbstverständlichkeit. Denn dieser Verein hat mir so viel ermöglicht“.