Keine Verschwiegenheitsklausel auf Schalke

Tönnies-Forderung vom Tisch

Auf der turnusmäßigen Sitzung des Aufsichtsrats richtete Schalke-Boss Clemens Tönnies einen Appell an alle Gremiumsmitglieder, vertrauliche Informationen künftig auch vertraulich zu behandeln. Die von ihm angedrohten Sanktionen sind aber erst einmal vom Tisch.

GELSENKIRCHEN

16.03.2016 / Lesedauer: 2 min
Keine Verschwiegenheitsklausel auf Schalke

Die von Clemens Tönnies angedrohten Sanktionen sind erst einmal vom Tisch.

Tönnies wörtlich: "In den vergangenen Monaten waren wiederholt Inhalte aus den Aufsichtsratssitzungen anschließend in unterschiedlichen Medien zu lesen. Ich habe daher die Diskussion angestoßen, um für das Thema zu sensibilisieren und an alle Verantwortlichen des Vereins appelliert, diese Interna wieder vertraulich zu behandeln und nicht länger nach außen zu tragen. Das schafft nur Unruhe und schadet dem Ansehen des Vereins."

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Und weiter: "Wir haben dazu eine offene, faire und konstruktive Aussprache geführt. Alle waren sich einig, dass wir das künftig anders handhaben. Sanktionen waren dabei kein Thema mehr." Tönnies hatte vorgeschlagen, dass ie Aufsichtsräte eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben. Bei Verstößen wäre eine Strafe von bis zu 500.000 Euro fällig. Diese müsste der Sünder aus seinem privaten Vermögen aufbringen.

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