Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

In seiner dritten Saison auf Schalke will Breel Embolo endlich den Durchbruch schaffen. Aber bisher sieht es nicht so aus, als ob das gelingt. Erneut kämpft der 21-Jährige mit seiner Form.

Gelsenkirchen

, 10.10.2018 / Lesedauer: 3 min

Wieder einmal macht eine Verletzung dem Stürmer einen Strich durch die Rechnung. Diesmal ist es eine Schulterblessur, die Schalkes teuersten Einkauf der Vereinsgeschichte (22,5 Millionen Euro plus Boni) außer Gefecht gesetzt hat. Seit dem Champions-League-Spiel in Moskau klagte Embolo über Schulterprobleme. Diese wurden auch nach seinem Kurzeinsatz in Düsseldorf nicht besser.

Nach der Landung in Zürich sofort ins Krankenhaus

Trotzdem hatte sich der 21-Jährige ins Flugzeug nach Zürich gesetzt, wo sich die Schweizer Nationalmannschaft vor ihren Nations-League-Spielen gegen Belgien und Island traf. Doch kaum hatte er Züricher Boden unter den Füßen, ließ sich Embolo ins Krankenhaus zur MRT-Untersuchung fahren. Eine genaue Diagnose, wie lange der Schalker Angreifer ausfallen wird, steht noch aus.

Für Embolo ist die Zwangspause wieder ein Schritt zurück. Dabei hatte er zu Beginn der Saison trotz des Schalker Fehlstarts wenigstens einige persönliche Erfolgserlebnisse gefeiert. Erst traf der Schweizer bei der 1:2-Niederlage in Mönchengladbach, danach beim 1:1 in der Champions League gegen den FC Porto.

Magere Tor-Bilanz: Erst acht Tore in 40 Pflichtspielen

Für Embolo war es zu diesem Zeitpunkt sein achtes Tor im 40. Pflichtspiel für Schalke – eine magere Bilanz, die er in den folgenden Partien nicht mehr verbessern konnte. Natürlich muss bei der Beurteilung der reinen Zahlen berücksichtigen, dass Embolo durch seine schwere Sprunggelenksverletzung vom Oktober 2016 weit zurückgeworfen wurde. Sogar über ein vorzeitiges Karriereende wurde damals spekuliert, weil es sich um eine „Horror-Verletzung“ handelte, die vom Stürmer viel Geduld erforderte.

Insgesamt elf Monate musste der damals 19-Jährige pausieren. Gegenüber Bundesliga.de sagte Embolo damals, er sei zunächst „natürlich geschockt“ gewesen: „Dann war mein erster Gedanke: ‚Verdammt, jetzt kannst du deinen Mannschaftskameraden für eine lange Zeit nicht helfen.“

Heidel will nicht mehr über die Vergangenheit reden

In der vergangenen Saison brauchte er lange, um überhaupt einigermaßen wieder in den Spielrhythmus zu finden. „Wir wollen über das, was in der Vergangenheit war, einfach nicht mehr reden“, stellte Schalkes Manager Christian Heidel vor kurzem fest. Der Sportvorstand geht davon aus, dass Embolo für Schalke noch sportlich sehr wertvoll wird. Das Vertrauen in die Fähigkeiten des 21-Jährigen ist weiterhin vorhanden.

Embolo und der erneute Schritt zurück - warum es beim Schalker Stürmer noch nicht läuft

Schalke-Manager Christian Heidel geht weiter davon aus, dass Embolo für den Verein noch sehr wertvoll werden kann. © dpa

Grundvoraussetzung für eine positive Karriereentwicklung ist jedoch, dass Embolo mal über einen längeren Zeitraum beschwerdefrei spielen und trainieren kann. Bereits in der Schlussphase der vergangenen Saison sorgten muskuläre Probleme bei ihm dafür, dass er nicht mehr regelmäßig zum Einsatz kam.

Angebote anderer Vereine hat Embolo ausgeschlagen

Von den Torquoten aus seinen ersten Profijahren beim FC Basel ist er beim FC Schalke 04 noch weit entfernt. In seiner ersten kompletten Saison in Basel traf Embolo 17 Mal ins Schwarze, 13 Treffer folgten während seiner zweiten Spielzeit.

Im Sommer bekräftigte Embolo, dass er alles dafür tun werde, um auf Schalke durchzustarten. Angebote anderer Vereine schlug er aus. Doch es gibt eine Reihe von Skeptikern, die es dem Schweizer Nationalspieler nicht zutrauen, auf Schalke zum Leistungsträger zu werden. Bei allem läuferischen und kämpferischen Einsatz wirkt der Angreifer zum Beispiel auf dem Platz technisch viel zu limitiert.