Der FC Schalke 04 steht gegen Saloniki am Scheideweg

Playoff-Rückspiel

Die Luft ist rein, die Spannungen sollen sich entladen haben. "Wir haben alles innerhalb der Mannschaft geklärt", sagte Jermaine Jones am Tag vor dem für den FC Schalke 04 so wichtigen Playoff-Rückspiel (20.45 Uhr/Sky und ZDF) um den Einzug in die Gruppenphase der Champions League bei Paok Saloniki.

THESSALONIKI

von Von Jörg Strohschein

, 26.08.2013, 20:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Blick von Jens Keller (l.) und Julian Draxler geht Richtung Saloniki. Dort entscheidet sich am Dienstagabend, wohin führt der Weg des FC Schalke 04 führt.

Der Blick von Jens Keller (l.) und Julian Draxler geht Richtung Saloniki. Dort entscheidet sich am Dienstagabend, wohin führt der Weg des FC Schalke 04 führt.

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Champions-League-Playoffs: FC Schalke - PAOK Saloniki 1:1 (1:0)

Nun ist es mehr als "nur" ein Saison-Fehlstart: Im ersten Champions-League-Quali-Spiel gegen Paok Salonik kam Schalke 04 in der mit 52.444 Zuschauern nicht ganz ausverkauften Veltins-Arena nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus - jetzt droht Schalke eine echte Krise.
21.08.2013
/
Großer Jubel nach dem Treffer zum 1:1 durch Miroslav Stoch (M.).© Foto: dpa
Der verletzte Jefferson Farfan wird vom Platz getragen.© Foto: dpa
Schalke-Trainer Jens Keller gibt Anweisungen.© Foto: dpa
Schalke-Ultras schützen ihre Gesichter vor dem Pfefferspray, mit dem die Polizei von unten in die Nordkurve einmarschierte.© Foto: dpa
Ärgerte seinen ehemaligen Klub: Huub Stevens.© Foto: dpa
Schalker Jubel nach dem 1:0 durch Jefferson Farfan.© Foto: dpa
Der Rückkehrer: Huub Stevens.© Foto: dpa
Atsuto Uchida (r.) gewinnt den Zweikampf gegen Miroslav Stoch© Foto: dpa
Miguel Vitor (r.) ist vor Jefferson Farfan am Ball.© Foto: dpa
Jefferson Farfan (M.) bejubelt seinen Treffer zum 1:0.© Foto: dpa
Adam Szalai (l.) verfolgt Alexandros Tziolis.© Foto: dpa
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Im Jahr 2008 waren er und das damalige Schalker Team in der Qualifikationsrunde gegen Atletico Madrid ausgeschieden. „Jeder weiß jetzt, worum es geht. Es ist ein Alles-oder-Nichts-Spiel“, so der Mittelfeldspieler. Zudem habe das Team in den vergangenen Jahren im internationalen Wettbewerb ein anderes Gesicht gezeigt.Tatsächlich handelt es sich bei dieser Begegnung gegen die Griechen um eine Partie, die großen Einfluss auf den Rest der Spielzeit haben wird. Sollten die Schalker in die europäische Königsklasse einziehen, sind ihnen nicht nur 20 Millionen Euro sicher. Es geht vor allem darum, den deprimierenden Saisonauftakt sanft zu überdecken, die Unruhe im und um den Klub zu dämpfen und neue Hoffnung für die Spiele in der Bundesliga zu gewinnen.

Auch die derzeit aufflammend Diskussion um Trainer Jens Keller würden sich erst einmal beruhigen. In dieser Frage sieht Manager Horst Heldt derzeit ohnehin keinen Handlungsbedarf. Auch am Samstag gegen Bayer Leverkusen werde Jens Keller die Schalker Mannschaft als Trainer betreuen, sagte Heldt.

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Nun ist es mehr als "nur" ein Saison-Fehlstart: Im ersten Champions-League-Quali-Spiel gegen Paok Salonik kam Schalke 04 in der mit 52.444 Zuschauern nicht ganz ausverkauften Veltins-Arena nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus - jetzt droht Schalke eine echte Krise.
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Die Ausgangsposition für die Königsblauen ist schwierig. Sie müssen einen Treffer erzielen, um sich Chancen auf ein Weiterkommen zu bewahren. Bei einem normalen Saisonstart wäre das wohl kein Problem. Aber die Umstände sind derzeit anders. „Das Selbstbewusstsein ist nicht auf der Höhe“, sagte Trainer Jens Keller. Dennoch: „Wir werden alles in die Waagschale werfen, um erfolgreich zu sein.“

Zumindest die Personalsituation hat sich mittlerweile entspannt, was die Schalker Verantwortlichen zuversichtlicher stimmen dürfte. Anders als noch nach der Partie in Hannover angenommen, werden Jefferson Farfan und Atsuto Uchida gegen Saloniki einsatzfähig sein. Ungeklärt ist noch, inwieweit Joel Matip und Leon Goretzka nach ihren Verletzungen wieder hergestellt sind.Selten hat eine Partie die Bezeichnung Endspiel mehr verdient für den Ruhrgebietsklub. Die Brisanz ist kaum zu überbieten. „Es ist eine schöne Begleiterscheinung, dass man auch Geld verdienen kann. Aber der sportliche Aspekt steht im Vordergrund“, sagt Horst Heldt. Es steht viel für die Schalker auf dem Spiel an diesem Dienstagabend in Thessaloniki. Vielleicht sogar eine ganze Saison.  

 So könnten sie spielen:
Hildebrand - Uchida, Matip, Höwedes, Fuchs - Neustädter, Jones - Farfan, Draxler, Clemens - Szalai

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