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Schalke-Trainer Domenico Tedesco nimmt keine Rücksicht auf prominente Namen. Beim Spiel gegen Hoffenheim strich er zwei prominente Spieler aus seinem Kader, die in Porto gespielt hatten.

Gelsenkirchen

, 02.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Dass Domenico Tedesco ein Freund der Rotation ist, wurde in dieser Saison bisher besonders deutlich. Beim Spiel gegen Hoffenheim veränderte der Schalker Trainer seine Startelf im Vergleich zum Champions League-Spiel in Porto auf nicht weniger als sieben Positionen.

Dabei waren seine Personalentscheidungen nicht nur den vielen Spielen, die seine Mannschaft bisher zu bewältigen hatte, geschuldet. Nach dem Porto-Spiel hatte der 33-Jährige einen „ganz dicken Hals“, weil einige Akteure in seinem Team restlos enttäuschten. Das sagte Tedesco den betreffenden Spielern nicht nur, sondern er handelte.

Taktische Vorgaben von Tedesco nicht umgesetzt

Besonders Franco Di Santo durfte sich wieder einmal angesprochen fühlen. Der 29-Jährige, in Porto noch in der Anfangsformation, schaffte es gegen Hoffenheim nicht mal in den 18er-Kader. Denn Tedesco ist mit seiner Geduld beim Argentinier offenbar am Ende, weil dieser sich nicht an die taktischen Vorgaben seines Trainers in Porto hielt.

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Deshalb kam der 20-Jährige Haji Wright zu seinem Startelf-Debüt für Schalke in der Bundesliga, was man als deutlichen Denkzettel für Di Santo interpretieren darf. „Er hat es im Test gegen Zenit St. Petersburg gut gemacht, ebenso wie im Training und bei der U 23“, sagte Tedesco über Wright.

Degradierung in die Oberliga-Mannschaft droht

Nach Informationen dieser Zeitung ist der Unmut über Di Santo mittlerweile so groß, dass eine Degradierung zur Schalker Oberligamannschaft intern ernsthaft diskutiert wird. Dass der am Saisonende auslaufende Vertrag von Di Santo verlängert wird, ist ausgeschlossen.

Auch Omar Mascarell muss sich hinterfragen, ob Anspruch und Wirklichkeit bei ihm noch übereinstimmen. Der Spanier hatte die eigene Leistung in Porto, wo er 90 Minuten spielte, noch ganz unbescheiden als „gut“ charakterisiert. Ein Urteil, das sein Trainer offenbar überhaupt nicht teilte. Wie Di Santo war Mascarell gegen Hoffenheim nicht einmal im Kader. Dass man ihn auf dem Platz vermisst hätte, konnte man nicht sagen.