Derbysieger, Derbysieger: Schalkes Profis präsentierten sich beim 4:2-Sieg in Dortmund in stark verbesserter Verfassung. Hier unsere Einzelkritik:

Dortmund

, 27.04.2019, 17:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Alexander Nübel: An den beiden Gegentoren war er schuldlos – ansonsten bekam er nicht wirklich viel zu tun. Bei Standards war er sicher. Note 3,0

Salif Sané: Spielte dieses Mal auf der rechten Seite der Dreierkette statt im Zentrum – in der 29. Minute stand er genau richtig und erzielte nach einem Eckball das 2:1. Spielte sehr mannschaftsdienlich und zeigte sein Kämpferherz. Note 2,0

Daniel Caligiuri wird mit zwei Toren zum Derbyhelden

Erzielte das 2:1: Salif Sané. © dpa

Benjamin Stambouli: Hatte vor der Partie mit Sané die Positionen getauscht und gab den Abwehrchef im Zentrum. Dirigierte und korrigierte viel und stellte sicher, dass seine Teamkollegen die Linie nicht verloren. Teilweise mit guten Aktionen nach vorne. Note 2,0

Matija Nastasic: Der dritte Innenverteidiger hätte nach einer Ecke kurz vor der Halbzeit beinahe per Kopf das 1:3 erzielt. In der Defensive stand er sicher – die Ausnahme bildet die 84. Minute, als er Alex Witsel aus den Augen verlor, der das 2:3 erzielte. Note 3,0

Daniel Caligiuri: Er war der Mann des Spiels. Beim Elfmeter vor der Südtribüne blieb er gewohnt cool und erzielte das 1:1, in der 62. Minute traf er mit einem herrlichen Freistoß zum 3:1. Da kann man darüber hinwegsehen, dass er in der Defensive mit Jadon Sancho sehr viel Mühe hatte. Weil er mit „Gelb“ vorbelastet war, nahm Stevens ihn in der 67. Minute vom Platz. Note 2,0

Daniel Caligiuri wird mit zwei Toren zum Derbyhelden

© imago images / Nordphoto

Omar Mascarell: Sein Job war es, im Zentrum das Aufbauspiel der Dortmunder zu stören und zu unterbinden – das gelang ihm recht gut. Nach vorne gelang ihm dafür nicht so viel. Note 3,0

Weston McKennie: Gab in der 16. Minute den ersten Schalker Torschuss ab. Für ihn gilt das gleiche wie für Mascarell: Er hielt das Zentrum dicht, nach vorne kamen weniger Akzente. Note 3,5



Bastian Oczipka: Beim Spiel gegen Hoffenheim ließ ihn Huub Stevens noch auf der Bank, gegen den BVB durfte er wieder ran. Ihm scheint die Pause gut getan zu haben, er präsentierte sich besser als zuletzt noch. Note 3,5

Suat Serdar: Er war auch einer der Männer des Spiels: Zwei Fouls an ihm führten zu roten Karten, das war spielentscheidend. Aber Serdar zeigte auch darüber hinaus ein gutes Spiel und war enorm zweikampfstark. Note 2,5

Daniel Caligiuri wird mit zwei Toren zum Derbyhelden

Entscheidende Szene: Suat Serdar wird von Marco Reus gefoult, Reus sah „Rot“. © imago

Breel Embolo: Das Tor kurz vor Schluss sollte ihm Auftrieb geben: Damit machte er den Deckel auf den Derbysieg. Zuvor war ihm relativ wenig gelungen, allerdings hatte er ein großes Laufpensum an den Tag gelegt. Note 2,5

Guido Burgstaller: Ihm gelang recht wenig, auch, wenn er sich sehr bemühte. In der 79. Minute vergab er eine Torchance. Note 3,0

Sebastian Rudy: Kam in der 67. Minute für Daniel Caligiuri. Ohne Note

Jeffrey Bruma: Kam in der 77. Minute für Weston McKennie. Ohne Note

Rabbi Matondo: Kam in der 87. Minute für Breel Embolo. Ohne Note

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