Clemens legt seine Nervosität schnell ab

Wechselbad der Gefühle

Er kam langsam, aber gewaltig: Christian Clemens brauchte eine Halbzeit, um bei seinem Pflichtspieldebüt für den FC Schalke 04 in der Veltins-Arena seine Anfangsnervosität abzulegen. Doch je länger das Spiel dann dauerte, desto stärker spielte der Ex-Kölner beim 3:3 (2:2) gegen den Hamburger SV.

GELSENKIRCHEN

von Von Frank Leszinski

, 13.08.2013, 23:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gelungene Premiere im Schalke-Trikot: Christian Clemens (l.).

Gelungene Premiere im Schalke-Trikot: Christian Clemens (l.).

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

1. Spieltag: FC Schalke 04 - Hamburger SV 3:3 (2:2)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem Hamburger SV.
11.08.2013
/
Adam Szalai (Nummr 28) erzielt das 3:3.© Foto: dpa
Auf Klaas-Jan Huntelaar (3.v.l.) war gegen den HSV Verlass.© Foto: dpa
Bissiger Zweikampf zwischen Atsuto Uchida (r.) Jacques Zoua.© Foto: dpa
Wieder führt der HSV, Lasse Sobiech (M.) hat per Kopf getroffen.© Foto: dpa
Julian Draxler musste gegen den HSV wegen einer Prellung an der Achillessehne früh ausgewechselt werden.© Foto: dpa
Rafael van der Vaart (l.) jubelt nach seinem Elfmetertreffer zum 1:1.© Foto: dpa
Klaas-Jan Huntelaar traf gegen den HSV doppelt, für Schalke reichte es aber nur zu einem 3:3.© Foto: dpa
Maximilian Beister (M.) brachte den HSV per Kopfball zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung.© Foto: dpa
Milan Badelj (r.) behauptet den Ball gegen Christian Clemens.© Foto: dpa
Schlagworte

Der vielseitige Clemens ist auf Schalke für die linke Außenbahn vorgesehen, wo er nach dem Abgang von Michel Bastos momentan ohne direkten Konkurrenten ist. Das soll aber nicht so bleiben, Manager Heldt will auf dieser Position bis zum Ende des Transferfensters nachlegen. Für Clemens kein Problem: „Wenn ein neuer Spieler verpflichtet wird, werde ich mich der Konkurrenz stellen“, sagt der U21-Nationalspieler selbstbewusst.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

1. Spieltag: FC Schalke 04 - Hamburger SV 3:3 (2:2)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem Hamburger SV.
11.08.2013
/
Adam Szalai (Nummr 28) erzielt das 3:3.© Foto: dpa
Auf Klaas-Jan Huntelaar (3.v.l.) war gegen den HSV Verlass.© Foto: dpa
Bissiger Zweikampf zwischen Atsuto Uchida (r.) Jacques Zoua.© Foto: dpa
Wieder führt der HSV, Lasse Sobiech (M.) hat per Kopf getroffen.© Foto: dpa
Julian Draxler musste gegen den HSV wegen einer Prellung an der Achillessehne früh ausgewechselt werden.© Foto: dpa
Rafael van der Vaart (l.) jubelt nach seinem Elfmetertreffer zum 1:1.© Foto: dpa
Klaas-Jan Huntelaar traf gegen den HSV doppelt, für Schalke reichte es aber nur zu einem 3:3.© Foto: dpa
Maximilian Beister (M.) brachte den HSV per Kopfball zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung.© Foto: dpa
Milan Badelj (r.) behauptet den Ball gegen Christian Clemens.© Foto: dpa
Schlagworte

Bereits in der Vorbereitung überzeugte Clemens mit guten Leistungen. Der Wechsel von der 2. Liga zu einem Spitzenklub der Bundesliga scheint für ihn kein Problem zu sein. Womöglich hängt das auch mit seiner Mentalität zusammen: Clemens ist ein Spieler, der nicht aufgibt und immer vollen Einsatz zeigt. Gerade solche Spielertypen will Manager Horst Heldt verstärkt an den FC Schalke 04 binden.

Dass die Freude des Neuzugangs nach seiner Bundesligapremiere für Schalke nicht ungetrübt ausfiel, hatte vor allem zwei Gründe. Einmal konnte Clemens nicht nachvollziehen, warum die Schalker Fans mit Joel Matip einen eigenen Spieler auspfiffen. „So etwas hat es beim 1. FC Köln in der vergangenen Saison nicht gegeben, auch wenn die Fans manchmal über die Leistungen der Mannschaft sehr enttäuscht waren. Da war das Publikum geduldiger.  Dass man den eigenen Spieler auspfeift, das gehört sich nicht. Da müssen die Schalke-Fans anders mit umgehen“, fordert Clemens forsch.Außerdem war er natürlich nicht mit dem Ergebnis zufrieden. „Wir wollten mit einem Sieg starten. Aber im Endeffekt war das Unentschieden schon gerecht“, räumt der Linksaußen ein, um sofort den Blick nach vorn zu richten: „Wir wollen uns die Punkte in Wolfsburg zurückholen!“ Sollte das gelingen, wäre die Zufriedenheit bei Clemens sicher noch größer als nach dem HSV-Spiel.

Lesen Sie jetzt