In Wolfsburg sorgte er für Furore - jetzt soll Schalke an Stürmer Bas Dost interessiert sein. Doch ist ein Wechsel von Lissabon nach Gelsenkirchen auch zu realisieren?

Mittersill

, 01.08.2019, 14:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie lautet das Gerücht?

Mehrere Medien berichten, dass Schalke gerne den niederländischen Ex-Nationalspieler Bas Dost (30) verpflichten würde. Dost hatte von 2012 bis 2016 beim VfL Wolfsburg gespielt, mittlerweile steht er bei Sporting Lissabon unter Vertrag.

Was zeichnet den Spieler aus?

Dost ist der Typ Stürmer, der auf Schalke in der vergangenen Saison so schmerzlich vermisst wurde: Einer, der vor dem Tor lauert, mit einem Riecher für Chancen ausgestattet ist und Treffer erzielt. In Wolfsburg erzielte er in 85 Spielen 36 Tore, in Lissabon ist seine Quote noch besser: 83 Spiele, 76 Tore. Dost kennt die Bundesliga gut, Eingewöhungsprobleme dürfte er nicht haben.

So einen hat Schalke derzeit nicht im Kader: Guido Burgstaller, der diese Rolle noch am ehesten ausfüllt, kam in der vergangenen Saison gerade einmal auf vier Tore, Breel Embolo ist zu Mönchengladbach gewechselt.

Das sagt unser Schalke-Experte Matthias Heselmann:

Dost würde gut zu Schalke passen. Das Problem ist, wie so oft, das Geld. Angeblich fordert Sporting Lissabon 15 Millionen Euro Ablöse - so viel kann Schalke gerade nicht stemmen, zumal immer noch ein Abnehmer für die drei Kandidaten Nabil Bentaleb, Hamza Mendyl und Yevhen Konoplyanka in Sicht ist.

Allerdings: Durch den Abgang von Sebastian Rudy, der an Hoffenheim verliehen wurde, spart Schalke zumindest einiges an Gehalt ein. Sollte sich Lissabon ebenfalls auf ein Leihgeschäft mit Dost einlassen, könnte der Wechsel klappen.

Unser Fazit:

Eine Verpflichtung Dost hängt an der Frage, ob ein Leihgeschäft möglich ist. Leisten kann sich Schalke einen „richtigen“ Transfer derzeit nicht, gibt sich Lissabon mit einer Leihe zufrieden, wäre es denkbar, dass Sportvorstand Jochen Schneider hinter die Position „Stürmer“ einen Haken machen kann.

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