Amine Harit wird auch gegen Mainz wieder zum Matchwinner

dzEinzelkritik

Der Mann hat einen Lauf: Zwar präsentierte sich Amine Harit gegen Mainz nicht ganz so überragend wie gegen Paderborn - er erzielte aber das entscheidende 2:1. Hier unsere Einzelkritik.

Gelsenkirchen

, 20.09.2019, 22:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Alexander Nübel: Was war mit Schalkes Kapitän los? Vor allem in der ersten Halbzeit wirkte Nübel nervös und unsicher, viele Abschläge und Abwürfe landeten beim Gegner, allerdings ohne dass Mainz daraus Kapital schlagen konnte. Möglichkeiten, sich auszuzeichnen, hatte er kaum. In der zweiten Halbzeit fing er sich wieder – am Gegentor war er machtlos. Note 4,0

Jonjoe Kenny: Die Leihgabe aus Everton machte auch gegen Mainz wieder ein starkes Spiel. Der Rechtsverteidiger schaltete sich immer wieder in die Offensive ein, viele vielversprechende Angriffe liefen über seine Seite. Note 3,0

Amine Harit wird auch gegen Mainz wieder zum Matchwinner

Gewohnt gut; Jonjoe Kenny. © imago

Benjamin Stambouli: Trainer David Wagner hatte seinen Vizekapitän unter der Woche noch über den grünen Klee gelobt, und über weite Strecken des Spiels bestätigte Stambouli diesen Eindruck. Hinten kompromisslos, gelang es ihm auch immer wieder, Offensivaktionen einzuleiten. Allerdings: Beim 1:1 durch Oniswo stand er zu weit weg vom Gegenspieler. Note 3,5

Salif Sané: Genau wie sein Nebenmann Benjamin Stambouli räumte er humorlos alles ab, was in Richtung Schalker Tor kam. Nach einem Eckball hatte in der 26. Minute die große Chance, per Kopfball das 1:0 zu erzielen – sein Ball ging knapp am Tor vorbei. Note 3,0

Bastian Oczipka: Der Linksverteidiger, der mit Neuzugang Juan Miranda Konkurrenz auf seiner Position bekommen hat, scheint den Kampf annehmen zu wollen: Er präsentiert sich derzeit in wesentlich besserer Verfassung als noch in der Vorsaison und harmonierte gut mit Amine Harit auf der linken Seite. Note 3,0

Suat Serdar: Dass ihm in der 36. Minute das 1:0 gegen seinen alten Verein gelang, wird den Ex-Mainzer besonders gefreut habe. Wie schon in Paderborn bildete Serdar gemeinsam mit Omar Mascarell die „Doppel-Sechs“ im defensiven Mittelfeld, sorgte aber auch immer wieder im Strafraum der Mainzer für Gefahr. In der 56. Minute zu selbstlos: Da hätte er selbst abschließen müssen. In der 60. Minute wurde er für Mark Uth ausgewechselt. Note 3,0

Omar Mascarell: Er spielte neben Suat Serdar den etwas defensiveren Part der Doppel-Sechs und bot eine weitgehend unauffällige Partie – war aber immer dann zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Note 3,0

Daniel Caligiuri: Konnte auf seiner rechten Seite nicht so viel „Alarm“ machen, auch seine Standards blieben weitestgehend wirkungslos. Note 3,5

Amine Harit wird auch gegen Mainz wieder zum Matchwinner

Sehr gallig in den Zweikämpfen: Weston McKennie. © dpa

Weston McKennie: Er rückte für Mark Uth in die Startelf und übernahm dessen Position hinter den Spitzen. Unheimlich engagiert und gallig in den Zweikämpfen, wirkte er manchmal fast ein wenig übermotiviert – in der 47. Minute sah er die gelbe Karte. Note 3,0

Amine Harit: Er brauchte eine gute halbe Stunde, um auf Betriebstemperatur zu kommen – dann spielte er in der 36. Minute den schönen Pass auf Serdar, der das 1:0 erzielte. Vorher oft zu überhastet, insgesamt nicht ganz so überzeugend wie noch in Paderborn. In der 86. Minute vergab er die Chance aufs 2:1 – in der 89. Minute wurde er mit seinem Tor erneut zum Matchwinner. Note 2,0

Amine Harit wird auch gegen Mainz wieder zum Matchwinner

Hatte Pech, dass sein Fallrückzieher knapp vorbei ging: Guido Burgstaller. © dpa

Guido Burgstaller: In der 40. Minute wäre ihm mit einem Über-Kopf-Schuss fast ein Treffer Marke „Tor des Monats“ gelungen – der Ball ging aber knapp am Tor vorbei. Arbeitete gewohnt viel, hatte aber nicht so viele Chancen wie noch in Paderborn. Note 3,0

Mark Uth: Kam in der 60. Minute für Suat Serdar und war sichtlich bemüht, sich für einen zukünftigen Startelfeinsatz zu empfehlen. Blieb aber in seinen Abschlüssen und Vorlagen zu ungenau. Note 3,5

Matija Nastasic: Kam in der 76. Minute für Weston McKennie, ohne Note

Ahmed Kutucu: Kam in der 81. Minute für Guido Burgstaller, ohne Note

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