Schalke 04

Wie Schalke-Trainer Grammozis einen U23-Spieler belohnte

Dimitrios Grammozis nimmt auf Namen offenbar keine Rücksicht, wenn es um seine Personalentscheidungen geht. Ein gutes Beispiel gab es in Paderborn zu besichtigen.
Henning Matriciani (r.) half in der Schlussphase mit, dass Schalke seinen knappen Vorsprung verteidigte. © Tim Rehbein/RHR-FOTO

Es lief die 85. Minute in der Zweitliga-Partie zwischen Paderborn und Schalke, als der müde Darko Churlinov vom Platz musste. Der Nord-Mazedinier hatte die rechte Außenbahn mehr schnell als recht beackert.

Doch wer durfte für ihn auf den Platz? Timo Becker? Nein. Reinhold Ranftl? Nein. Dies Wouters? Nein. Es war überraschenderweise Henning Matriciani, der in der vergangenen Saison zwar sein Bundesligadebüt gegen Eintracht Frankfurt feiern durfte, aber eigentlich für die Schalker U23-Mannschaft vorgesehen ist.

Belohnung für harte Arbeit

Doch Grammozis belohnte mit seiner Entscheidung die seiner Meinung nach tadellose sportliche Einstellung des 23-Jährigen. „Der Junge zeigt uns jeden Tag, wie heiß er darauf ist, bei uns zu spielen. Er reißt sich jeden Tag den Hintern auf. Ich finde, dass das belohnt werden muss“.

Und es ist auch ein Fingerzeig für andere junge Spieler in seinem Kader, mit ihren Bemühungen nicht locker zu lassen, wenn sie Einsätze im Schalker Zweitligateam haben wollen. Matriciani dürfte sein Kurzeinsatz, auch wenn er nur fünf Minuten plus vier Minuten Nachspielzeit dauerte, eine enorme Motivationsspritze bedeuten.

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