Schalke 04

Warum Shkrodan Mustafi gegen Leipzig sofort zum Einsatz kam

Eine richtige Trainingseinheit hatte Shkrodan Mustafi mit seinen neuen Mannschaftskameraden noch nicht absolviert. Dennoch schenkte ihm Trainer Gross gegen Leipzig sofort das Vertrauen.
Schalke-Debüt mit Licht und Schatten: Shkrodan Mustafi (am Boden). © dpa

Hinterher begründete der 66-Jährige seine Entscheidung, den Weltmeister von 2014 sofort in die Startelf zu beordern: „In dieser schwierigen Situation zählt Erfahrung“. Die hat der 28-Jährige ohne Zweifel, aber sie bewahrte ihn nicht davor, in einigen Spielsituationen schlecht auszusehen.

Ausgerechnet Mustafi verlor in der Nachspielzeit der ersten Hälfte Nordi Mukiele aus den Augen, der Leipziger traf nach einer Ecke per Kopf zum 1:0 für die Gäste. Zuvor hatte Mustafi aber eine starke Abwehraktion gezeigt. Mit einem herausragenden Tackling stoppte er nach einer Viertelstunde eine gefährliche Kontersituation der Leipziger durch Alexander Sörloth.

Wieder die Standardschwäche

Mustafi: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir etwas mitnehmen. An den Standards müssen wir arbeiten“.

Dass für Mustafi der Jung-Profi Malick Thiaw auf die Ersatzbank musste, soll beileibe kein Dauerzustand sein. Gross stellte in Kürze Thiaw weitere Einsätze in Aussicht.

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