Omar Mascarell hat das Interesse von Lokomotive Moskau geweckt. © Tim Rehbein/RHR-FOTO
Schalke 04

Warum Schalke-Sportdirektor Rouven Schröder spannende Wochen erwartet

Noch immer hat der FC Schalke 04 eine Reihe von Großverdienern in seinem Kader, die unbedingt verkauft werden sollen. Es bleiben rund vier Wochen Zeit.

Als erster Verkaufskandidat gilt Ozan Kabak, den Trainer Dimitrios Grammozis noch nicht einmal im Gegensatz zu Amine Harit oder Omar Mascarell in den Testspielen eingesetzt hat.

„Wir sind in intensiven Gesprächen. Aber der Wasserstand ist, dass es nichts Neues gibt. Andere Vereine in vergleichbaren Situationen tun sich ähnlich schwer. Bei Ozan Kabak laufen die Gespräche. Gerade bei internationalen Transfers ist es so, dass unheimlich viele Leute damit zu tun haben, etwa Vermittler und Berater. Der Verein ist bei einem Transfer immer die Endstufe“, erläutert Sportdirektor Rouven Schröder.

Mascarell ist in Moskau im Gespräch

Bei Omar Mascarell bestätigte Schröder eine Kontaktaufnahme von Lokomotive Moskau. „Sie haben sich erkundigt“. Mehr sei jedoch noch nicht geschehen.

Wie bei Mascarell wird es wohl auch noch bei Amine Harit einige Zeit dauern, bis ein neuer Verein gefunden sein dürfte. „Es werden spannende vier Wochen werden bis zum 1. September“, prophezeit Schröder, „der Markt wird sich bewegen.“

Matondo zur Reha in Wales

Bei Matija Nastasic und Rabbi Matondo sind nach Informationen dieser Zeitung noch keine ernsthaften Anfragen eingegangen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Matondo bis zum 31. August, wenn das Transferfenster in den meisten Ländern schließt, Schalke verlässt, erscheint sehr gering. Denn der Waliser ist immer noch verletzt und absolviert seine Reha derzeit in seinem Heimatland.

Apropos Verletzungen: Bei Danny Latza ist es nicht ausgeschlossen, dass der Kapitän doch noch operiert werden muss. Schröder: „Wir entscheiden bald. Wenn man operieren wollen würde, darf man keine Zeit verlieren. Wichtig ist in der Entscheidungsfindung das Thema Zeit. Noch wichtiger ist der Heilungsprozess. Es gibt eine Erst- und Zweitdiagnose. Dazu war er bei seinem Leibarzt.“

Offenbar hat Schalke schon einen Latza-Nachfolger im Visier. Schröder: „Es gibt sicherlich einen Spieler, den wir gut finden. Wenn man den Richtigen vor der Flinte hat, dann wartet man gerne ein, zwei Tage. Wann ein Ersatz kommt, ist leider noch völlig ergebnisoffen. Danny eins zu eins zu ersetzen, ist schwierig. Wir suchen nach einem ähnlichen Profil. Einfach ist es nicht, einen Spieler zu finden, der diese Dynamik und Auffassungsgabe hat.“

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