Schalke 04

Schalke-Verteidiger Timo Becker macht Werbung in eigener Sache

Nach dem Pokal-Aus in Wolfsburg flossen bei Timo Becker ein paar Tränen der Enttäuschung. Doch mit der eigenen Leistungsentwicklung kann der Verteidiger sehr zufrieden sein.
Enttäuscht vom Pokal-Aus: Timo Becker sitzt auf dem Boden. © dpa

Vor der Saison galt der 23-Jährige als „Notnagel“ auf der Position des rechten Verteidigers. Weil Schalke erst auf den letzten Drücker mit dem jungen Kilian Ludewig nur einen Spieler für diese Position verpflichtete, durfte Becker ab und zu ran.

Dies machte er zuletzt aber so gut, dass Schalke-Trainer Christian Gross zuletzt konituierlich auf den gebürtigen Hertener baute. Selbst die Verpflichtung von William änderte nichts an seinem Mitwirken in der Schalker Startformation in Wolfsburg. Denn Gross sieht William offenbar als einen Spieler an, den er auf der rechten Außenbahn weiter vorn positionieren will, weil auch dort Schalke nicht gerade üppig besetzt ist.

Sechstes Spiel in Folge über 90 Minuten

Becker ist auf dem besten Weg, seine Chance zu nutzen und sich als Rechtsverteidiger in der Schalker Mannschaft festzuspielen. Seine gute Form, die er auch im DFB-Pokal-Achtelfinale unter Beweis stellte, kommt für ihn zur rechten Zeit. Denn am Saisonende läuft sein Vertrag bei den Königsblauen aus. Die festgeschriebene Option, den Kontrakt zu verlängern, würde sich für den Spieler und den Verein anbieten.

Becker war gegen die „Wölfe“ im sechsten Pflichtspiel in Folge über 90 Minuten als Rechtsverteidiger aktiv. „Durch die vergangenen Spiele habe ich noch mehr Selbstvertrauen bekommen. Mit diesem Zug nach vorn will ich weitermachen,“ sagte der Defensivspezialist auf der Vereinshomepage.

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