Schalke 04

Schalke 04: Und täglich grüßt das Murmeltier

Dass Schalke 04 der Abstiegskandidat Nummer eins in der Bundesliga ist, hängt auch mit der großen Abwehrschwäche zusammen. Dabei fühlt man sich an ein Sprichwort erinnert.
Wieder nicht aufgepasst: Schalke kassierte drei Gegentore gegen Leipzig. © dpa

Das heißt: Und täglich grüßt das Murmeltier. Denn die Muster, nach denen die Schalker Gegner ihre Tore schießen, wiederholen sich immer wieder. Von den mittlerweile 52 Gegentoren nach 20 Bundesligapartien fielen 21 durch Standardsuationen.

Wenn die Schalker Kontrahenten Ecken oder Freistöße ausführen, bricht bei Nastasic und Co. nicht nur der Angstschweiß aus, sondern es fehlt die klare Zuordnung, die Konzentration und auch die Kopfballstärke. Insgesamt 15 Gegentore fielen per Kopf, das sind schon sechs mehr als in der gesamten vergangenen Saison.

Machtloser Trainer

Auch Christian Gross steht diesem Defizit offenbar machtlos gegenüber. Mehr als „Wir müssen uns im Kopfballspiel steigern“ oder sein womöglich ironisch gemeinter Satz „Am besten vermeiden wir Standardsituationen“ offenbart ein bisschen die Machtlosigkeit eines Trainers, der Schalke ergebnistechnisch bisher nicht weitergebracht hat.

Dabei beschäftigt Schalke nicht weniger als vier Co-Trainer, die doch gezielt an solchen Schwächen mit den Abwehrkräften arbeiten könnten. Doch bei keinem Verein in der Bundesliga ist das Missverhältnis zwischen der Größe des Trainer- und Funktionsteams und den Leistungen der Spieler auf dem Platz so groß wie beim FC Schalke 04.

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.