Enttäuscht: Marius Bülter, Victor Palsson und Malick Thiaw (v.l.). © Tim Rehbein
Schalke 04

Schalke 04 und die „riesige Enttäuschung“

Es war eine abwechslungsreiche Partie zum Zweitliga-Auftakt zwischen dem FC Schalke 04 und dem Hamburger SV. Die Norddeutschen setzten sich verdient mit 3:1 (0:1) durch.

„Die Enttäuschung ist riesig. Dieses Spiel hätten wir nicht verlieren müssen“, sagte Schalke-Stürmer Marius Bülter nach dem verpatzten Zweitliga-Auftakt. Königsblau begann stark und ging in Führung, agierte dann aber zu passiv. Der HSV wollte den Dreier in der Schlussphase mehr. Sorgen bereitet den Schalkern auch die Verletzung ihres Kapitäns Danny Latza, der wegen Knieproblemen schon nach 30 Minuten ausgewechselt werden musste.

Schalkes Coach Dimitrios Grammozis setzte beim Saisonstart auf gleich acht Neuzugänge, darunter Torjäger Terodde, Kapitän Latza und Flügelspieler Drexler, der erst am Mittwoch aus Köln verpflichtet worden war.

Besondere Atmosphäre

19.770 Zuschauer sorgten in der Veltins-Arena schon vor Anpfiff für eine ganz besondere Atmosphäre. Während Terodde per Drehschuss noch knapp verfehlte (5.), lag der Ball kurz darauf doch im Netz der Hamburger. Bülter schickte Terodde von der Mittellinie auf Reisen, anschließend ließ der ehemalige Hamburger Heuer Fernandes keine Chance.

Die beste Chance zum Ausgleich vergab Glatzel, der mit einem Elfmeter an Torhüter Langer scheiterte. Doch nach der Pause wurde der HSV immer stärker. Leibold hob einen Freistoß über die Mauer, Langer kratzte den Ball noch von der Linie. Doch der Keeper konnte den Ball nicht sichern, Glatzel staubte aus kurzer Distanz ab.

Weckruf für den HSV

In der Schlussphase trafen Heyer und Jatta für den Hamburger SV, dessen Trainer Tim Walter nach dem Schlusspfiff strahlte. „Das 0:1 war ein Weckruf für uns. Die Stimmung im Stadion war unglaublich“, so der HSV-Coach.

Dimitrios Grammozis war natürlich enttäuscht. Weniger mit der Leistung seiner Spieler, als mit dem Ergebnis. „Es ist sehr schade, dass wir mit einer Niederlage gestartet sind. Der entscheidende Unterschied war, dass der Gegner zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen hat und wir nicht.“

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