Ein neuer Schalker Hoffnungsträger: Reinhold Ranftl. © RHR-FOTO
Schalke 04

Reinhold Ranftl soll auf der rechten Schalker Seite für Impulse sorgen

Mit Reinhold Ranftl hat Schalke einen Verteidiger verpflichtet, der auch in der Offensive Akzente setzen soll. Einem Bundesliga-Trainer hat der 29-Jährige seinen Karriersprung zu verdanken.

Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder ist fest davon überzeugt, dass Reinhold Ranftl für die Königsblauen einen Verstärkung sein wird. Der 29-Jährige hat einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

„Reini erfüllt alle Anforderungen, die wir in unseren Systemen an einen rechten Außenverteidiger stellen. Seine Aktionen führt er in höchster Intensität aus, kann sich deshalb neben seinen Defensivaufgaben häufig mit scharfen Flanken und eigenen Abschlüssen erfolgreich ins Offensivspiel einbringen. 13 direkte Torbeteiligungen in der vergangenen Saison zeigen, wie wertvoll er im Angriffs- und Umschaltspiel für uns werden kann,“ so Schröder.

Aufschwung unter Glasner

Der neue Frankfurter Trainer und Landsmann Oliver Glasner war es, bei dem Ranftl zwischen 2015 und 2019 in Linz einen so großen Leistungssprung machte, dass er es zu sechs Länderspielen für die österreichische Nationalmannschaft brachte.

Zuvor war Ranftl nicht gut genug für Sturm Graz und nahm deshalb den Umweg über Wiener Neustadt zum LASK Linz, wo er sich mit Tempo und Toren über die rechte Seite für die ÖFB-Elf empfahl.

„Sechs wunderbare Jahre“

Die vergangene Saison beendete Ranftl mit neun Assists und vier Treffern in 46 Pflichtspielen. Beim bemerkenswerten 3:3 gegen Tottenham in der Europa-League-Gruppenphase gab er die Vorlage zum Ausgleich in der letzten Minute der Nachspielzeit.

Ranftl: „Ich hätte den LASK nach sechs wunderbaren Jahren nicht für irgendeinen Klub verlassen – aber Schalke, das wollte ich unbedingt machen. Teil dieser neuen Mannschaft und der damit verbundenen sportlichen Mission zu sein, erfüllt mich mit großem Stolz.“

Premiere gegen Wesel

Ranftl sei ein wichtiger Baustein, betonte Schröder bei der Vorstellung des Österreichers. „Der schrubbt die ganze rechte Seite rauf und runter“, sagte Schalkes Sportdirektor mit einem Lächeln.

Er lobte besonders die Einstellung von Ranftl, der auch im Mittelfeld spielen kann und damit perfekt in das 3-5-2-System von Trainer Dimitrios Grammozis passt. Schröder: „Für Reini spielt es keine Rolle, ob er gegen Eindhoven oder Mödling spielt“.

Rund 700.000 Euro soll der Österreicher gekostet haben. „Er hat sich bei seinem Arbeitgeber unfassbar reingehauen, damit er zu uns kommen kann“, betonte Schalkes Sportdirektor. Im ersten Testspiel am Mittwoch gegen den PSV Wesel-Lackhausen wird Ranftl zum ersten Mal das Schalker Trikot tragen.

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