Schalke-Kapitän Sead Kolasinac (l.) zeigte in Wolfsburg eine ordentliche Leistung. © dpa
S04-Einzelkritik

Matthew Hoppe vergibt zwei große Chancen für Schalke 04

Ordentlich gespielt, aber verloren. Bei der 0:1-Niederlage in Wolfsburg im DFB-Pokal-Achtelfinale hatte Schalke 04 gute Möglichkeiten. Zwei große Chancen vergab Matthew Hoppe.

Letztlich entschied ein umstrittener Elfmeter zugunsten der Gastgeber, die sich damit für das DFB-Pokal-Viertelfinale qualifiziert haben. Schalke warf in der Schlussphase vergeblich alles nach vorn.

Unsere Einzelritik:

Ralf Fährmann: Der Schlussmann stand entgegen der ursprünglichen Planung für Rönnow im Tor, weil dieser wegen Leistenproblemen nicht mitwirken konnte. In der ersten Halbzeit war Fährmann so gut wie beschäftigungslos. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte er großes Pech. Den umstrittenen Elfmeter von Weghorst wehrte er ab. Doch im Nachschuss war Fährmann machtlos. Nach dem Seitenwechsel wehrte er Distanzschuss von Brekalo ab. Note: 2,0

Timo Becker: Der junge Verteidiger zeigte eine engagierte Vorstellung und schaltete sich auch immer wieder in die Offensive ein. Sorgte für einige gefährliche Aktionen vor dem Tor der „Wölfe“. Note: 2,5

Malick Thiaw: Wegen des Wechsels von Ozan Kabak rückte der 19-Jährige in die Startelf. Räumte einige Wolfsburger Flanken per Kopf aus dem eigenen Strtafraum. In der 29. Minute sah er die Gelbe Karte, als er gegen Weghorst zu spät kam. Note: 3,0

Matija Nastasic: Beim Elfmeter, den Fährmann nach vorn abprallen ließ, kam der Serbe ganz knapp zu spät gegen Weghorst. Ansonsten zeigte er eine solide Leistung und präsentierte sich formverbessert. Note: 3,0

Sead Kolasinac: Der Kapitän zeigte in der ersten Halbzeit seine bisher beste Leistung im Schalker Trikot. War auch in der Offensive präsent und leitete die Großchance von Hoppe mit einer guten Hereingabe von der linken Seite ein. Note: 2,5

Omar Mascarell: In der Anfangsphase schaffte er es mit energischem Einsatz, das Wolfsburger Spiel im Mittelfeld nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Einmal schaltete er sich gefährlich in die Offensive ein, doch seine Flanke wurde geklärt. Nach 61 Minuten musste er Boujellab weichen. Note: 4,0

Benjamin Stambouli: Verhielt sich intelligent in den meisten Zweikämpfen und konnte viele Duelle für sich entscheiden. Seine Leistungskurve zeigte in Wolfsburg nach oben. Note: 3,5

William: Erstmals stand der Neuzugang in der Schalker Startformation. Und ausgerechnet bei seinem früheren Verein hatte William Pech, denn sein Einsatz gegen Schlager ahndete Schiedsrichter Zwayer mit einem Elfmeter, nachdem sich der Video-Assistent zu Wort gemeldet hatte. In der zweiten Halbzeit bereitete er eine große Chance für Uth hervorragend vor. Seine Auswechslung nach 76 Minuten kam etwas überraschend. Note: 3,0

Mark Uth: Lief viel, aber er war in den meisten seiner Aktionen glücklos. Bestes Beispiel war die 74. Minute, als Uth aus kurzer Entfernung an Casteels scheiterte. Diese Chance hätte er nutzen müssen. Note: 4,0

Amine Harit: Fast jeder Schalker Angriff lief im ersten Durchgang über den Marokkaner. Setzte mit guten Pässen seine Mitspieler in Szene. Nach dem Seitenwechsel etwas schwächer. Note: 3,0

Matthew Hoppe: Der junge Stürmer vergab kurz vor dem Pausenpfiff die Riesenchance zum Ausgleich, als er aus drei Metern am Wolfsburger Torwart Casteels scheiterte. Fünf Minuten vor dem Abpfiff vergab er seine zweite große Möglichkeiten. Note: 4,0

Bastian Oczipka (61. für Kolasnic): Versuchte das Spiel anzukurbeln, was ihm ab und zu auch gelang. Eine gute Flanke von ihm konnte nicht verwertet werden. Note: 3,5

Nassim Boujellab (61. für Mascarell): Der Youngster spielte sehr unauffällig und fand nicht seinen Spielrhythmus. Trainer Gross hatte sich von seiner Einwechslung sicherlich etwas mehr versprochen. Note: 4,0

Hamza Mendyl (75. für William): Mendyl kam überraschend mal wieder zum Einsatz, aber große Impulse gingen von ihm nicht aus. ohne Note

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