Borussia Dortmund

Signal Iduna Park als Impfzentrum: BVB wertet Kampagne als Erfolg

Im Signal Iduna Park haben sich knapp 2900 Menschen gegen Covid-19 impfen lassen. Der BVB ist zufrieden mit der Aktion - und denkt bereits über eine andere Maßnahme nach.
Durchschnittlich 250 Menschen haben sich täglich im Signal Iduna Park impfen lassen. © dpa

Mehr als ein Zehntel der voll besetzten Südtribüne – 2.857 Menschen – haben vom Angebot Borussia Dortmunds Gebrauch gemacht, sich im „schönsten Impfzentrum der Welt“ gegen Covid-19 impfen zu lassen. „Wir sehen diese Zahl als großen Erfolg. Auch diese 2.857 Impfungen tragen zum gemeinsamen Kampf gegen die Pandemie bei“, sagt Björn Hegemann, Leiter der Abteilung Fanangelegenheiten beim BVB, im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten.

Mehr Nachfrage im BVB-Stadion als im Impfzentrum Dortmund

Gleich am ersten Tag hatten sich rund 300 Personen impfen lassen. An den folgenden neun Tagen blieb die Impfquote nur geringfügig darunter. 700 Impfdosen täglich seien die theoretische Maximalkapazität gewesen, die jedoch nicht ausgeschöpft wurde. Dennoch sei die Nachfrage, sich im Signal Iduna Park impfen zu lassen, in diesem Zeitraum durchschnittlich höher gewesen als im Impfzentrum Dortmund auf Phoenix-West.

Unter den rund 2500 Impflingen waren sogar Touristen aus Bayern, die kurzfristig vom Angebot Gebrauch machten und dies mit einer anschließenden Stadiontour und einem Foto mit dem DFB-Pokal verbunden hätten. Neben den Vorangemeldeten habe es täglich auch immer einige Menschen gegeben, die spontan am Stadion vorbeigeschaut hätten.

Der BVB denkt über ein Impfmobil nach

Hatten sich am ersten Tag etwa 60 Prozent für den Impfstoff von Johnson & Johnson und 40 Prozent für Biontech entschieden, sei das Verhältnis nach zehn Tagen nahezu ausgeglichen gewesen. 32 Ärzte, Apotheker und medizinisch-technische Assistenten sind über die zehn Tage im Stadion im Einsatz gewesen.

Eine Verlängerung der Aktion, die anfangs im Raum stand, wird es dagegen nicht geben. Allerdings ist der BVB in Gesprächen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), um in der nächsten Zeit kurzfristig ein Impfmobil bereitzustellen.

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