Champions League

Sevilla-Sportdirektor Monchi: Ausscheiden gegen BVB wäre keine Katastrophe

Borussia Dortmund ist in der Champions League gefordert. Sevillas Sportdirektor Monchi spricht vorab über die Chancen gegen den BVB und erklärt, warum ein Ausscheiden keine Katastrophe wäre.
Sevillas Sportdirektor Ramon Rodriguez Verdejo (Monchi) lässt sich von der Mannschaft feiern. © picture alliance/dpa

Borussia Dortmund trifft am Mittwoch (21 Uhr) im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League auf den FC Sevilla, für den ein Ausscheiden gegen den BVB „nie wirklich eine Katastrophe“ wäre – meint jedenfalls Sevilla-Sportdirektor Monchi, der im „Kicker“ auch über die Chancen gegen die Schwarzgelben spricht.

BVB trifft auf Sevilla: „Borussia Dortmund hat zu Recht einen guten Namen in Europa“

„Borussia Dortmund hat zu Recht einen guten Namen in Europa. Ein Ausscheiden gegen die Borussia im Achtelfinale kann daher für uns nie wirklich eine Katastrophe sein“, sagt Monchi, der mit bürgerlichem Namen Ramon Rodriguez Verdejo heißt und zuletzt mit dem FC Sevilla die Europa League gewann. Jetzt aber trifft er in der Champions League auf den BVB.

„Die Chancen stehen 50 zu 50. Dass Dortmund im Rückspiel seine Fans nicht als Unterstützung hat, kann uns vielleicht helfen. Aber auch uns werden unsere heißblütigen Anhänger im Hinspiel fehlen“, erklärt Monchi. Er will mit dem FC Sevilla die Partie gegen den BVB ohne Hochmut und gleichzeitig ohne Druck angehen. „Wir sind uns unserer guten Chancen bewusst, ohne dass wir gleich abheben. Aber: Ein Ausscheiden gegen Dortmund ist natürlich drin. Ich würde aber sagen, es wäre nur eine kleine Enttäuschung, kein Reinfall“, so der Sportdirektor.

BVB-Gegner Sevilla hat einen Lauf in der Liga

Dabei läuft es auch national gerade ziemlich gut für Sevilla. In der Liga steht man auf dem vierten Platz mit 45 Punkten, das zweitplatzierte Real Madrid ist mit 49 Punkten und einem Spiel mehr auf jeden Fall in Schlagdistanz. Der Erfolg ist dabei auch auf Trainer Julen Lopetegui zurückzuführen. „Lopetegui ist ein sehr fordernder Trainer. Das ist vielleicht seine größte Stärke. Die führte dazu, dass er alle auch weiterhin mitreißt und auf neue Ziele einschwört. Und die Ziele lauten in der und für die Champions League: so weit es geht und vor allem die erneute Qualifikation dazu. Mit seiner Stärke schaffte er es, dass die Spieler nach dem Gewinn der Europa League, was für uns ein sehr großer Erfolg war, nicht nachließen“, sagt Monchi.

Bei Borussia Dortmund wird derweil im Sommer ein Trainerwechsel stattfinden. Marco Rose verlässt Borussia Mönchengladbach und folgt auf Edin Terzic.

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